Donnersbergkreis Blaulicht: Zwei Verletzte bei Sturz mit Motorroller

Eine Kopfverletzung, Knochenbrüche und mehrere Schürfwunden hat sich eine 14-Jährige am Sonntagabend bei einem Sturz mit einem Motorroller auf einem Wirtschaftsweg zugezogen. Der 18-jährige Sozius hat nach Polizeiangaben ebenfalls Schürfwunden erlitten. Beide Verletzten sind mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Die 14-Jährige hatte den parallel zur L 401 verlaufenden Weg in Richtung Grünabfall-Deponie Winnweiler befahren. Aufgrund mangelnder Fahrpraxis war sie in ein Schlagloch geraten und zu Fall gekommen. Eine Fahrerlaubnis besitzt die 14-Jährige nicht, zudem war der Roller mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern weder versichert noch zugelassen. Die Polizei ermittelt gegen die Fahrerin, die Führerscheinstelle ist informiert worden. (kra) Am Samstagabend hat ein Mann zwischen 19.30 und 20 Uhr auf dem Spielplatz auf dem Kupferberg in Kirchheimbolanden mehrere Kinder angesprochen, sie aufgefordert zu ihm zu kommen und seinem Hund „Hallo“ zu sagen. Das berichtet die Polizei. Eine Mutter habe den Mann gebeten, dies zu unterlassen und ihre Kinder zurückgerufen. Als sie die Kinder darauf hingewiesen habe, nicht mit Fremden zu reden, sei der Mann mit erhobenem Zeigefinger auf sie zugekommen. Sie solle aufpassen, was sie erzähle. Er wäre Polizist und könne sich über sie beschweren, habe der Mann gesagt. Dieser sei zwischen 30 und 40 Jahre, 1,75 bis 1,80 Meter groß, habe dunkelblonde, schulterlange Haare, einen Drei-Tage-Bart und eine Brille mit runden Gläsern. Er hatte einen schwarzen Mischlingshund bei sich. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 06352 9110 zu melden. (red) Das Schild „Stop Polizei“ kam einem 52-jährigen Autofahrer aus dem Donnersbergkreis am Samstagabend wohl nicht recht. Zumindest flüchtete er mit teilweise über 170 Stundenkilometern und unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln in Richtung Albisheim, wie die Polizei mitteilt. Erst mit der Unterstützung eines zweiten Streifenwagens konnten die Beamten die Flucht beenden, die durch das komplette Zellertal führte. Wie die Polizisten herausfanden, hat der Fahrer keinen Führerschein. Da zudem viele Anzeichen auf Drogenkonsum hindeuteten, wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. „Nach dieser Aktion wird es nun noch länger dauern, bis er seinen Führerschein wieder bekommt“, so die Polizei. (red) Einen schwierigen Einsatz hatte die Feuerwehr Kerzenheim am Samstagnachmittag zu bewältigen. Im unwegsamen Gelände des AMC Kerzenheim mussten die Einsatzkräfte einen verunglückten Trial-Fahrer bergen, der bei einem Sturz schwer am Bein verletzt worden war, wie Jochen Schach, der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Kerzenheim, auf Nachfrage der RHEINPFALZ informierte. Mit einer sogenannten Schleifkorbtrage sei der Verunglückte aus dem Gelände gebracht worden, der Einsatz habe rund zwei Stunden in Anspruch genommen. Neben neun Wehrleuten aus Kerzenheim waren zwei Einsatzkräfte aus Eisenberg und neun Feuerwehrhelfer aus Göllheim zum Einsatz angerückt. Vor allem der Einsatz eines Rettungshubschraubers, der längere Zeit über Kerzenheim kreiste, bevor er auf dem Gelände des Hundesportvereins landen konnte, erregte die Aufmerksamkeit zahlreicher Bewohner Kerzenheims. Der Verunglückte wurde allerdings mit einem Rettungswagen zu einer Klinik transportiert. (jös) Auto-Aufbrecher haben am Wochenende in Stetten Beute gemacht: Vermutlich im Laufe der Nacht von Samstag auf Sonntag haben bislang Unbekannte die hintere Scheibe eines in der Dr.-Konrad-Adenauer Straße geparkten Autos eingeschlagen, öffneten dann die Beifahrertür und entwendeten eine Gürteltasche. Das berichtet die Polizei. Danach schlugen sie in der Straße „Am Kalkofen“ die Scheibe der Fahrertür eines Wagens ein und ließen ein Handy, eine Bohrmaschine und eine Gürteltasche mitgehen. In der Albisheimer Straße entwendeten sie noch einen MP3-Player und eine Geldbörse aus einem Auto. (red)