Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: Für die SG Rockenhausen/Dörnbach geht es gegen den Abstieg

Hier feierten die Spieler der SG Rockenhausen/Dörnbach im vergangenen Jahr den 3:2-Kerwesieg gegen den SV Nanz-Dietschweiler. Je
Hier feierten die Spieler der SG Rockenhausen/Dörnbach im vergangenen Jahr den 3:2-Kerwesieg gegen den SV Nanz-Dietschweiler. Jetzt müssen sie aufpassen, dass sie nicht absteigen.

Bei der SG Rockenhausen/Dörnbach hat man den Ernst der Lage erkannt. Das Polster zum ersten Abstiegsplatz in der Bezirksliga Westpfalz beträgt nur einen Punkt. Jetzt gastiert die Mannschaft von SG-Trainer Valon Lukaj beim Tabellenvorletzten.

Beim Bezirksligisten SG Rockenhausen/Dörnbach hat Trainer Valon Lukaj nun endgültig den Abstiegskampf ausgerufen. Der Grund: Die 2:3-Heimniederlage am 19. März gegen das damalige Tabellenschlusslicht SV Schopp.

„Diese Pleite war absolut unnötig, wir haben einfach viel zu viele Fehler gemacht. Jetzt hat sich die Situation natürlich ordentlich zugespitzt“, sagt Valon Lukaj. In der vergangenen Woche war die SG zwangsläufig spielfrei. „Ein paar Stunden vor der Partie hat es so geschüttet, da wurde das Spiel dann abgesagt“, erzählt Lukaj.

„In der Abstiegsrunde ist alles so verdammt eng“

Am Sonntag, 15.15 Uhr, muss Rockenhausen/Dörnbach nun bei der SG Oberarnbach/Ob.-Ki./Bann antreten. Der nächste Gegner der Lukaj-Truppe hat derzeit erst 13 Punkte gesammelt und steht auf dem vorletzten Tabellenrang. „Aber das muss nichts heißen. In der Abstiegsrunde ist alles so verdammt eng. Da kann jeder jeden schlagen. Wir dürfen halt einfach nicht so viele Fehler machen. Ich erwarte ein ähnlich schweres Spiel wie zuletzt gegen Schopp“, sagt der SG-Trainer.

Personell fehlen beim Tabellenvierten der Abstiegsrunde, der mit 22 Punkten nur einen einzigen Zähler Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsrang, den der FV Weilerbach (21) belegt, aufweist und auch nur zwei Punkte mehr als der Ligasechste SV Mackenbach (20) hat, wieder einige Spieler. MIt dabei sind aber Torjäger Fabian Schmitt und Winterneuzugang Okan Kirik. „Beide sind halt noch nicht so fit, wie sie sein könnten, Aber es ist schon wichtig, dass beide mit von der Partie sind“, erklärt Valon Lukaj. „Es kann halt ganz schnell gehen. Wir müssen verdammt aufpassen, bei einer Niederlage am Sonntag stecken wir unten drin.“

SV Kirchheimbolanden empfängt Knopp/Wiesbach

Ob Lukaj in der kommenden Spielzeit weiter Trainer der SG bleibt, ist noch nicht sicher. Klar dürfte sein: Hält die SG die Liga, dann dürfte einem weiteren Engagement mit dem Coach nichts im Wege stehen. Muss Rockenhausen/Dörnbach am Saisonende absteigen, dann könnte es Veränderungen geben. „Wir müssen unsere ganze Konzentration erst einmal auf die Abstiegsrunde legen. Was im Sommer passiert, das wird geplant, wenn wir wissen, dass wir sicher sind“, macht Valon Lukaj klar.

In der Aufstiegsrunde schielt der SV Kirchheimbolanden bei aktuell neun Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten FV Ramstein und Ligaprimus SG Eppenbrunn, die beide 44 Zähler bislang geholt haben, noch auf den Aufstieg. Klar ist aber: Das Team von Coach Timo Riemer muss eine Siegesserie hinlegen. Mit dem 1:1 zu Hause gegen den FC Fehrbach und dem 3:2-Auswärtserfolg bei der SpVgg Waldfischbach-Burgalben hat der SVK schon gut begonnen. Die Kirchheimbolandener empfangen am Sonntag, 15 Uhr, den Ligadritten SG Knopp/Wiesbach, der mit 40 Punkten Dritter ist. Ein Schlüsselspiel. Wenn der SVK noch aufsteigen möchte, ist quasi in dem Heimspiel ein Sieg Pflicht.

Entspannt kann die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg in das Heimspiel am Sonntag, 16 Uhr, gegen den Dritten SG Knopp/Wiesbach gehen. Derzeit hat das Team von Trainer Alexander Raab 31 Punkte geholt. Der Start in die Aufstiegsrunde gelang mit dem 3:1-Heimsieg gegen die SpVgg Waldfischbach-Burgalben. Die Partie findet auf dem Rasenplatz in Finkenbach statt. Wenn der Regen den Akteuren allerdings nicht schon wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

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