Donnersbergkreis Beifall auf dem Heimflug
Göllheim/Albufeira. Über acht Wochen hatten sich die Sportler der Göllheimer Kampfsportschule Black Eagle auf die Weltmeisterschaft im portugiesischen Albufeira vorbereitet. Bis zu sieben Mal pro Woche standen sie in dieser Zeit auf der Matte. Der Aufwand hat sich gelohnt: Nun sind sie mit mehreren Gold-, Silber und Bronzemedaillen aus Portugal zurückgekehrt.
Elf Kämpfer der Göllheimer Schule hatten sich zuvor bei Meisterschaften für die WM qualifiziert. Sie bildeten damit nur eine kleine Gruppe zwischen den vielen Sportlern aus Portugal, England, Ägypten, Norwegen, Polen, Spanien, Deutschland, Irland, Schottland, Pakistan und Kanada. Insgesamt seien schließlich rund 900 Sportler am Start gewesen, so Jürgen Kastner. Der Göllheimer Trainer bezeichnete seine Mannschaft als „das beste Team, das wir jemals hatten“. „Das Teamverhalten, das Durcharbeiten des Trainingsplans, das Verhalten dort – da hat alles gestimmt“, lobte Kastner seine Mannschaft. Nicht zuletzt habe auch die Leistung seiner Schützlinge gestimmt. Zu Medaillensammlern avancierten die Trainer Sara Weber (26 Jahre) und Kevin Vicente (20), die beide neben Gold in der Mannschaft mehrere Einzelmedaillen errangen. Weber sicherte sich Gold im Freestyle und im Pointfight sowie Silber im Hardstyle, Vicente Titel im Kumite und Hardstyle sowie Bronze im Pointfight seiner Gewichtsklasse ein. Über Gold im Pointfight durften sich Randy Ouelett (13) und Zoe Siebert (9) freuen. Beide waren auch noch im Hardstyle erfolgreich: Hier holte Siebert Silber, Ouelett Bronze. Den Silberrang im Pointfight erkämpften sich Jürgen Kastner und Finn Klein (11), Bronze erreichten Fabian Rehn (29) und Valentin Bihy (9). Bihy, Klein und Rehn holten sich zudem im Team Edelmetall. Jeweils eine Bronzemedaille nahmen Phillip (9) und Julia Haber (16) mit nach Hause. Die achtjährige Silja Gnirs rundete das gute Mannschaftsergebnis mit Gold im Freestyle und Silber im Hardstyle ab. „So viele Medaillen habe ich nicht erwartet“, so Kastner. „Das Niveau war hoch. England, Irland und Kanada hatten Topleute dabei.“ Entsprechend zufrieden zeigte sich der Trainer mit seinen Sportlern. Die erlebten auf dem Flug nach Hause eine Überraschung. „Jemand von den Eltern hat eine Flugbegleiterin angesprochen. Im Flugzeug sagte der Pilot dann: Wir haben Weltmeister an Bord. Bitte mal alle aufstehen und klatschen. Das war schon cool“, erinnert sich Kastner. |kth