Donnersbergkreis Aktuell: Heute RHEINPFALZ-Talk im Münchweilerer Bürgerhaus

Etwa 11.000 Wähler können am Sonntag, 14. Juni, entscheiden, ob Rudolf Jacob (CDU) weiterhin Bürgermeister der Verbandsgemeinde Winnweiler bleiben wird, oder ob künftig Stephanie Kloos (SPD) oder Erich Schmidt (FDP) auf dem Chefsessel der Verwaltung Platz nehmen wird. Von allen drei Kandidaten können Sie sich am heutigen Mittwoch, 19 Uhr, bei einem RHEINPFALZ-Talk im Bürgerhaus in Münchweiler ein Bild machen. Die Amtszeit von Rudolf Jacob endet zwar erst im März 2016, auf den frühen Wahltermin hatte sich der Verbandsgemeinderat jedoch verständigt, um allen Beteiligten so früh wie möglich Planungssicherheit zu geben. Neben der CDU hatten auch die FDP und die SPD beschlossen, eigene Kandidaten ins Rennen zu schicken. Amtsinhaber Rudolf Jacob hatte sich 2007 in einer Stichwahl gegen Matthias Bäcker (SPD) durchgesetzt. Seit 2009 ist er in Personalunion Ortsbürgermeister von Winnweiler, zudem gehört er dem Kreistag an. Für die SPD kandidiert Stephanie Kloos aus Oppenheim (Kreis Mainz-Bingen). Die 47-Jährige trat 2010 in die SPD ein und fungiert als stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag und als stellvertretende Landesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung. Die FDP schickt den 58-jährigen Erich Schmidt ins Rennen. Seit 2009 FDP-Mitglied, arbeitet er im Jugendhilfeausschuss des Kreises und im Landesfachausschuss „Innen und Recht“ mit. Beim RHEINPFALZ-Talk heute Abend im Bürgerhaus in Münchweiler werden die Kandidaten unter anderem über ihre Vorstellungen zur Zukunft der VG Winnweiler sprechen. Redaktionsleiter Sebastian Stollhof und Redakteurin Anja Hartmetz werden dem Trio auf den Zahn fühlen. Einlass ist ab 18 Uhr. Im Bürgerhaus haben Sie vorab die Möglichkeit, Fragen an die Kandidaten auf ein Blatt Papier zu schreiben. (kra/ssl) Die Ortsgemeinde Marnheim bemüht sich darum, eine Notgruppe aufzubauen, um damit die vom Streik der Erzieherinnen betroffenen Eltern zu unterstützen. Seit dem 12. Mai streiken die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte Marnheim unbefristet (wir berichteten). „Räume für eine Notgruppe stehen in der Ortsgemeinde genügend zur Verfügung“, teilt Ortsbürgermeister Klaus Duwensee mit. Nun werden Eltern, Großeltern oder Freunde der Eltern gesucht, die Kinder ehrenamtlich betreuen können. Zunächst möchte Duwensee aber wissen, wie groß der Bedarf für eine Notgruppe ist, und bittet deshalb um Mitteilung per E-Mail an Marnheim@gmx.de. Weitere Informationen unter Telefon 0160 90 60 15 23. (red)