Donnersbergkreis Aktuell: „Absprachen und Parteispielchen“

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Zu unserem Bericht „Jacob gibt zweimal die Lottofee“ und dem dazugehörigen Kurzkommentar „Mit Beigeschmack“, die sich in der Ausgabe vom 4. Juli damit befassten, dass im Ortsgemeinderat Winnweiler die Beigeordneten ausgelost wurden, hat SPD-Ortsvereinsvorsitzender Sören Damnitz eine Stellungnahme abgegeben: „Unter den Vorgängern von Rudolf Jacob gab es eine sinnvolle Tradition“, schreibt Damnitz: „Die Beigeordneten wurden nach der Größe der Fraktion vergeben. Die größte Fraktion stellt den ersten Beigeordneten, die zweitgrößte stellt den zweiten Beigeordneten. Diese Tradition wurde unter dem jetzigen Bürgermeister durch Absprachen und Parteispielchen ersetzt. Den schalen Beigeschmack gibt es also schon seit mehreren Jahren.“ In einigen Gemeinden gehe man sogar noch einen Schritt weiter, so Damnitz, um zu zeigen, dass man im Rat überparteilich und sachbezogen arbeite: „Dort gilt, dass die Beigeordneten immer aus anderen Fraktionen kommen als der Bürgermeister. Die Gemeindespitze ist also immer ,bunt’. Dafür haben bei uns jetzt die Lose gesorgt. Gut so! Vielleicht können wir jetzt, wo diese Parteispielchen durch die Losentscheide nach hinten losgegangen sind, wieder zu überparteilicher Sachpolitik zurückkehren.“ Übrigens habe sich im Kommentar ein Fehler eingeschlichen: „Die SPD hat zwar bei der Gemeinderatswahl erheblich verloren, die CDU aber genau so viel.“

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