Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel 31. Donnersberglauf: Leander Fink aus Alzey war am schnellsten

Kurz nach dem Start: Der spätere Sieger Leander Fink (Nummer 1), der drittplatzierte Jonas Lehmann (Nummer 311) und Frauen-Siege
Kurz nach dem Start: Der spätere Sieger Leander Fink (Nummer 1), der drittplatzierte Jonas Lehmann (Nummer 311) und Frauen-Siegerin Simone Raatz (Nummer 2) sind noch dicht beisammen.

Gut 300 Starterinnen und Starter waren bei der ersten Herausforderung des Jahres dabei und bewältigten die 418 Höhenmeter. Einer freute sich auch über Platz drei.

Die Bedingungen bei der 31. Auflage des Donnersberglaufs waren eigentlich vorzüglich. Die Sonne kam sogar am Samstag raus. Auf der 7,2 Kilometer langen Wettkampfstrecke von Steinbach zum Ludwigsturm herrschte nur ein leichter Wind. Und oben im Zielbereich lag die Temperatur bei vier Grad plus. Die Läuferinnen und Läufer hatten es in der Vergangenheit schon einmal schwerer, die 418 Höhenmeter zu überwinden. Einer konnte das gut bestätigen.

Jonas Lehmann gehört in der Laufszene eigentlich schon zu den ganz alten Hasen. Der 34-Jährige startet seit mehreren Jahren für den TuS 06 Heltersberg und hat den Donnersberglauf bereits siebenmal in seiner Karriere gewonnen. Zuletzt 2020. In diesem Jahr startete der Routinier, der bei den Konkurrenten als „Berg- und Winterlaufkönig“ gilt, aber nur als Außenseiter. „Ich habe über ein halbes Jahr nichts gemacht. Mich hat eine Fersenverletzung außer Gefecht gesetzt. Der diesjährige Donnersberglauf ist wieder mein erster Wettkampf“, sagte Lehmann.

Vorjahressieger erneut ganz vorne

Letztlich konnte der gebürtige Homburger nicht um den Sieg mitlaufen. Den holte sich wie schon 2023 Leander Fink vom TV Alzey, der in der Zeit von 27:27,4 Minuten ins Ziel kam. Zweiter wurde Lennart Nies vom TV Maikammer (27:41,2 Minuten). Und dann kam schon Jonas Lehmann, der mit seiner Zeit von 28:17,2 Minuten und Rang drei sehr gut leben konnte. „Für das erste Mal nach so langer Zeit ist das sehr gut gewesen“, sagte der Mann, der eigentlich schon zum Inventar des Donnersberglaufs gehört. Lehmann meinte weiter: „Die Bedingungen waren sehr gut. Ich bin ja hier auch schon einmal bei Schnee und Eis sowie Minusgraden auf den Berg gelaufen.“

Rund 300 Starterinnen und Starter machten sich am Samstagnachmittag auf den Weg von Steinbach zum Gipfel. „Es ist eine anspruchsvolle Strecke, aber es macht Spaß“, beschrieb Gewinner Leander Fink die Faszination des Donnersberglaufs. Siegerin Simone Raatz vom ASC Darmstadt, die ebenfalls schon lange Jahre immer wieder bei dem Wettbewerb an den Start geht und auch diesmal schnellste Frau wurde, fand: „Das ist erneut eine super schöne Veranstaltung gewesen.“ Die 47-Jährige benötigte für die Strecke 33:35 Minuten und belegte damit in der Gesamtwertung den 18. Platz. Zweite bei den Frauen wurde Anne Meier (Dahn/34:24,2). Platz drei belegte Franziska Schmieder (LG Brandenkopf/34:37,0).

Der 17-jährige Hannes Ebener von der TSG Eisenberg war mit Rang 13 und der Zeit von 32:33,9 schnellster Lokalmatador. Lukas Tschoepke (33:59,9), 33-jähriger Tennisspieler des TC Rockenhausen, kam als 20. ins Ziel.

Lauf als Trainingseinheit vor Fußball genutzt

Lukas Dreger, der am Sonntag beim Donnersberger Fußball-Bezirksligisten SV Kirchheimbolanden sein Saisondebüt gab, hatte sich den Donnersberglauf einen Tag zuvor noch als Trainingseinheit ausgesucht. Der 40-Jährige belegte in der Zeit von 34:49,9 Minuten den 28. Platz in der Gesamtwertung.

Der Donnersberglauf war die Auftaktveranstaltung des Pfälzer Berglauf-Cups 2024, der aus insgesamt sechs Wettbewerben besteht. Der nächste Wettbewerb ist am 16. März der 26. Nanstein-Berglauf von Landstuhl zur Burgruine Nanstein. Ist Jonas Lehmann, der den Cup schon gewonnen hat, auch dort dabei? „Ich schaue mal, wie es ist, aber Interesse habe ich schon“, sagte der Routinier.

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