Eisenberg RHEINPFALZ Plus Artikel 18 Aussteller bei Berufswahl-Messe

Unter anderem stellt sich die Gießerei Gienanth bei der Messe vor.
Unter anderem stellt sich die Gießerei Gienanth bei der Messe vor.

18 Aussteller wollen sich am Wochenende bei einer Berufswahl-Messe im Kulturwerck im Evangelischen Gemeindehaus in Eisenberg vorstellen. Organisator Christopher Krill will jungen Menschen so Orientierung für das spätere Arbeitsleben bieten. Die letzten Vorbereitungen laufen.

18 Aussteller bei der Berufswahl-Messe - das ist eine Zahl, mit der Organisator und Kulturwerck-Chef Christopher Krill durchaus zufrieden ist. „Das ist für die Premiere dieser Messe in Ordnung. In den vergangenen Wochen war da pandemiebedingt noch etwas Bewegung drin, der eine oder andere eigentlich eingeplante Aussteller musste absagen, weil es Corona-Fälle im Betrieb gab“, sagt Krill.

Aber auch so liest sich die Teilnehmerliste ganz gut. Aus Eisenberg sind beispielsweise die Gießerei Gienanth, die AOK-Gesundheitskasse, das Azurit-Pflegeheim, der Baustoffhändler Köbig, die Verwaltung der Verbandsgemeinde, Delker-Optik und das Autohaus Müller dabei. Aus Worms hat das Kunststoffunternehmen Renolit zugesagt, aus dem Leiningerland Südzucker und aus Grünstadt der Heizungsbauer Schindler, der mit einem Ausbildungstruck vorfahren wird. Aus dem Donnersbergkreis haben sich beispielsweise die Kreisverwaltung oder der Göllheimer Zement- und Baustoffhersteller Dyckerhoff angekündigt. Im Fokus stehen bei dieser Messe Ausbildungsberufe. „Da sind wir breit aufgestellt. Es werden mehr als 70 Berufszweige vorgestellt. Wir haben zwar keinen Metzger und auch im Holzbereich fehlt uns ein Aussteller, aber ansonsten ist da vom Handwerksberuf bis hin zum Bürokaufmann alles vertreten“, so Krill.

Das ganze Kulturwerck wird genutzt

Krill will mit Hilfe der Messe zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits jungen Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren so zurückstecken mussten, ein Angebot machen. „Sie haben viel verpasst. Auch in Sachen Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Viele hatten nicht einmal die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen“, sagt Krill, selbst Vater von vier Kindern. Außerdem will er Betrieben die Möglichkeit geben, sich zu zeigen. „Für sie ist das auch Gelegenheit, etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun“, meint Krill.

Genutzt werde für die Messe das ganze Kulturwerck, also Bühne, Theaterraum, Foyer und der Außenbereich (für den Ausbildungstruck). Der Aufbau findet am Freitag statt. „Was genau die einzelnen Betriebe da an ihren Messeständen planen, wird mich dann zum Teil auch selbst überraschen, da durch die Pandemie auch bei den Firmen selbst die Planung nicht so einfach war“, sagt Krill.

Stichwort Pandemie. Nach den sogenannten G-Regeln werden die Besucher und Messebetreiber nicht überprüft, das gibt die Gesetzeslage nicht mehr her. Auch eine Maskenpflicht besteht nicht. „Ich empfehle den Besuchern aber dennoch das Tragen einer Maske“, sagt Krill. Mit wie vielen Besuchern er letztlich rechnet, kann er nicht sagen. „Das ist schwer abzuschätzen. Ich habe in den vergangenen Wochen noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt, vor allem bei den Schulen“, sagt er. Er hofft, dass die Infos an die Schüler weitergetragen werden.

Die Anregung, die Messe in den kommenden Jahren eher freitags und samstags statt samstags und sonntags stattfinden zu lassen, werde er umsetzen. „Das ist nicht nur für die Schulen besser, die so ganz offiziell Besuche mit den Klassen organisieren können, sondern auch für die Unternehmen selbst, da der Sonntag im Vergleich arbeitsrechtlich ja schwieriger ist.“

TERMIN

Berufswahl-Messe am Samstag und Sonntag, 9. und 10. April, 10 bis 18 beziehungsweise 11 bis 16 Uhr, im Kulturwerck im Evangelischen Gemeindehaus. Eintritt für Besucher frei.

Das Evangelische Gemeindehaus wird zur Messehalle.
Das Evangelische Gemeindehaus wird zur Messehalle.
x