Bad Dürkheim Zwei Elfmeter entscheiden das Derby

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2:0 (0:0) für die Hausherren endete das Bezirksliga-Derby zwischen SV 1911 Bad Dürkheim und Rot-Weiss Seebach. Die rund 400 Zuschauer bekamen einiges geboten. In dem schnellen, technisch hochklassigen Spiel auf Augenhöhe unterlag Seebach durch zwei Elfmeter.

Nach einem Abwehrfehler von Sascha Schmitt hatte Dürkheim gleich in der Anfangsphase Glück, denn der Ball wäre beinahe ins leere Dürkheimer Tor gerollt. Seebach kam deutlich besser in die Partie als die Hausherren und hatten schon in den ersten zehn Minuten zwei halbwegs gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Das Spiel der Gäste nach vorne war zwingender und nach abseitsverdächtigen einem Konter traf Pascal Beyer den Dürkheimer Kasten wieder nicht. Seebach war laufbereiter und beweglicher als die Gastgeber, die demzufolge auch mehr Ballverluste zu verzeichnen hatten. Es dauerte gut 20 Minuten, ehe die Hausherren erstmals gefährlich vor das Seebacher Tor kamen. Die beste Möglichkeit der Seebacher kam, als Pascal Beyer auf der linken Seite für den in der Mitte mitgelaufenen Alexander Abel auflegte. Sein Kopfball verfehlte knapp sein Ziel. Das 0:0 zur Pause war aus Dürkheimer Sicht eher glücklich. Nach der Pause fanden die Hausherren besser ins Spiel, ihr Trainer Oliver Spuhler hatte zweimal ausgewechselt. Schon kurz nach dem Wiederanpfiff hatte der eingewechselte Ilker Cirt eine Riesenmöglichkeit. Die Vorteile des Spiels verschoben sich zusehends zugunsten der Hausherren. Nach einer guten Stunde Spielzeit hielt Dominik Loos nach einem Beyer-Alleingang mit einer Glanzparade das 0:0 fest. Kurz darauf holte RWS-Keeper Christian Kindler den Ball führenden Elmir Brguljak von den Füßen – Elfmeter. Marcus Schneider verwandelte den Strafstoß zum 1:0. Kurz darauf landete ein Freistoß von Pascal Beyer an der Latte des Dürkheimer Tores. Das 2:0 fiel in der Nachspielzeit und war fast eine Kopie des ersten Elfmeters, diesmal hießen die Beteiligten Kindler und Marcus Lerps. „Seebach hat seine Haut sehr teuer verkauft, hat aber seine Chancen liegen lassen“, zollte Trainer Spuhler dem Gegner Respekt. „Besser kann man auswärts nicht spielen, aber wenn man die Tore nicht macht“, meinte auch Seebachs Trainer Roland Beck.

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