Bad Dürkheim Zur Sache: Weil die Tochter „nix erzählt“

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Zum Tag der offenen Tür lud die Wachenheimer Feuerwehr gestern ein, „weil wir unser neues Gerätehaus präsentieren wollen“, wie Wehrführer Bernhard Konrad mit Stolz sagte. Und er freute sich, dass während des ganzen Tages viele Besucher kamen. „Es hat richtig Spaß gemacht“, meinte Konrad gestern Nachmittag.

Die Besucher konnten durch das Haus schlendern, in dem neben Weiß die Farbe Rot dominiert, wie es sich für die Feuerwehr gehört. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die neue Einsatzzentrale zu begutachten und sich erklären zu lassen, was für eine Funktion die Computer, Telefone, Knöpfe und Regler haben. „Die Besucher wollen wissen, für was die Technik ist und was wir hier bewältigen müssen“, berichteten Ralf Johannsen, der für die Einsatzzentrale zuständig ist, und sein Stellvertreter Florian Schwarz. Auch „Altes“ war zu bewundern, etwa historische Feuerwehrhelme und Atemschutzgeräte, die in Vitrinen manche Blicke auf sich zogen. Ein Anziehungspunkt waren die „Feuerwehrautos“, die genauestens inspiziert werden konnten. „Es ist schon mal interessant zu sehen, wie die Einsatzwagen von innen aussehen und was es da für Gerätschaften gibt“, sagte etwa die Wachenheimerin Heidi Köpp, die gerade in eines der Fahrzeuge geklettert war. Besonders interessiere sie, was es für Schutzmaßnahmen für die Wehrleute gibt, so Köpp. Denn ihre Tochter ist bei der Feuerwehr, „aber die erzählt mir nichts.“ „Wir wollen uns darüber informieren, was die Ehrenamtlichen leisten. Da ist viel Idealismus dabei, und es ist schön zu sehen, dass so viele junge Leute darunter sind“, meinte die Familie Pauly aus Wachenheim. Währenddessen kletterte der Nachwuchs in eines der Löschfahrzeuge. Natürlich gab es zu essen und zu trinken. Eine verlockende Pracht war das Kuchenbüffet der Landfrauen, die sogar eigens zwei Feuerwehrkuchen gebacken hatten, einen Rüblikuchen mit einem Minifeuerwehrauto aus Marzipan als Verzierung. Der Kuchen war am Abend ebenso gefuttert wie die 400 Bratwürste und Steaks, die die Truppe auf dem Grill brutzeln hatte. „Es ist toll, dass so viele Leute gekommen sind, dafür möchten wir uns bedanken“, sagte Konrad. (ann)

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