Bad Dürkheim / Wachenheim Zum Schutz von Amphibien: Polizei kontrolliert nachts auf K16

Amphibien wie dieser Feuersalamander überqueren die K16 bei passenden Witterungsbedingungen in Massen und verweilen zeitweise au
Amphibien wie dieser Feuersalamander überqueren die K16 bei passenden Witterungsbedingungen in Massen und verweilen zeitweise auch auf dem vergleichsweise warmen Asphalt.

Autofahrer haben die nächtliche K16-Sperrung zum Schutz von Amphibien ignoriert – mit tödlichen Folgen für Tiere. Nun schreibt die Kreisverwaltung: Polizeikontrollen folgen.

Zum Schutz der derzeit wandernden Amphibien ist die K16 vom Campingplatz in Wachenheim bis zum Silbertal nachts gesperrt. Dennoch, teilt die Kreisverwaltung mit, ignorierten mehrere Autofahrer die von 19 bis 6 Uhr dauernde Sperrung – mit tödlichen Folgen für verschiedene Amphibienarten, darunter geschützte Feuersalamander. Die Untere Naturschutzbehörde bittet daher erneut dringend, die Sperrung zu beachten, so die Kreisverwaltung. Die Polizei kontrolliere in den Zeiten der Sperrung – in dieser Zeit begeben sich die Amphibien zu ihren Laichgewässern – und ahnde Verstöße mit einem Verwarnungsgeld. Die zeitweise Sperrung der Strecke gilt seit Samstag, 22. Februar, und bleibt bestehen, bis die Amphibien ihre Wanderungen abgeschlossen haben – üblicherweise Ende März oder Anfang April. Amphibien gehören zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen. Rund 50 Prozent der heimischen Arten stehen auf der Roten Liste.

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