Bad Dürkheim Wiedersehen mit Pascal Beyer

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BAD DÜRKHEIM. Den Lauf, den Fußball-Bezirksligist Rot-Weiss Seebach derzeit hat, will das Team am Sonntag, 15 Uhr, fortsetzen. Dann kommt der auswärtsstarke Tabellensechste 08 Haßloch ins Meisterwasental, der von seinen letzten acht Spielen vor fremdem Publikum nur eines verloren hat.

Es ist die erstmalige Rückkehr des einstigen Seebacher Torjägers Pascal Beyer, der im Sommer nach Haßloch gewechselt ist und auch dort zuverlässig trifft. Zwölf Tore stehen auf seinem Konto, womit der 22-jährige Beyer Platz vier in der Schützenliste der Bezirksliga belegt. „Ich kenne Pascal schon ewig, denn er hat ja bereits in der Jugend bei uns gespielt. Wenn er einen Lauf hat, dann ist er für die Verbandsliga geeignet“, sagt der Seebacher Interimstrainer Moritz Keßler. Der Vollblutstürmer sei vor dem Tor eiskalt und brauche nicht viele Chancen. „Deshalb müssen wir schon die Anspiele verhindern“, empfiehlt der Coach. Doch 08 Haßloch, das ist nicht nur Pascal Beyer. „Die Mannschaft ist sehr stabil, macht einen homogenen Eindruck und wird mit Sicherheit ein unangenehmer, schwer zu bezwingender Gegner sein“, prophezeit Keßler. Mit dem aus Mechtersheim geholten ehemaligen Oberligaspieler Andreas Brill und dem früheren Rödersheimer Flügelstürmer Jonas Riesbeck habe Haßloch weitere gute Transfers getätigt. „Außerdem zieht 08 immer wieder Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hoch“, weiß der Seebacher Trainer. Beispielsweise die Hubach-Brüder. Das ist eine Parallele zu den Rot-Weissen. Die Gastgeber müssen am Sonntag den Ausfall eines Schlüsselspielers verkraften. Torwart Sven Seidenspinner zog sich bei Spiel in Neustadt einen Muskelfaserriss zu. Er hielt zwar durch, fällt aber in den letzten beiden Partien vor Weihnachten aus. Wer den 31-jährigen Schlussmann ersetzt, ist völlig offen. Die etatmäßige Nummer zwei, Patrick Blinn, war zuletzt beruflich stark eingespannt und zuvor erkrankt. Alternativen sind die jungen Torhüter aus der zweiten Garnitur: Marius Schappacher, Fabian Haag oder Mathias Brodhag, der allerdings angeschlagen ist. „Der Ausfall von Sven ist ein schwerwiegender Verlust. Er ist in der Bezirksliga ein überragender Torwart und nicht zu ersetzen“, so Keßler. Doch es ist nicht die einzige Hiobsbotschaft für Rot-Weiss. Der zuletzt als Mittelstürmer überzeugende Sergen Gülay hat sich eine starke Fußprellung zugezogen. Einen Einsatz gegen Haßloch schließt der Übungsleiter aus. „Vielleicht klappt es im letzten Spiel in Freinsheim wieder“, hofft Keßler. Er wird entweder Kapitän Dominik Euler wieder in die Spitze vorziehen oder Lasse Peper aus dem Reserveteam nominieren. Der Trainer wird die taktische Ausrichtung davon abhängig machen, was sein Gespräch mit Scout Jochen Fingerle ergibt, der sich die Haßlocher angeschaut hat. „Die Fünferkette ist eine Option“, erklärt Keßler. Tagestipp Seebachs Trainer Moritz Keßler 0:0 RHEINPFALZ-Mitarbeiter Thomas Leimert 2:2. |thl

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