Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Wichtige Radverbindung länger gesperrt

Zwei große Löcher klaffen noch auf dem Rad- und Wirtschaftsweg zwischen Wachenheim und Bad Dürkheim.
Zwei große Löcher klaffen noch auf dem Rad- und Wirtschaftsweg zwischen Wachenheim und Bad Dürkheim.

Schlechte Nachrichten für Schüler und Winzer: Die Arbeiten an der Gasleitung zwischen Bad Dürkheim und Wachenheim dauern bis Ende März. Was ist der Grund?

Seit Herbst arbeitet der Verteilernetzbetreiber Creos an der Sanierung einer wichtigen Gasleitung zwischen Wachenheim und Bad Dürkheim. Ziel der Maßnahme ist nach Angabe des Unternehmens die Stabilisierung der Gasversorgung. Betroffen ist der verlängerte Römerweg zwischen dem „Gashäuschen“ und dem Anschluss an die K7 – eine Strecke, die Schülerinnen und Schüler nutzen, um von Wachenheim aus ins Schulzentrum zu fahren. Betroffen sind auch die Winzer, denn eigentlich handelt es sich um einen Wirtschaftsweg.

Die Verlegung der neuen Leitung erfolgt auf einer Länge von 950 Metern. Für die Arbeiten sind etwa 20 Öffnungen entstanden, die jeweils zwischen zwei und drei Meter lang, etwa 1,5 Meter breit und rund zwei Meter tief sind.

Haupttransportleitung für Gas

Derzeit sind noch zwei große Löcher offen, die übrigen Öffnungen sind mit Schotter gefüllt. Wie geht es jetzt weiter? Darüber brachte ein Ortstermin zwischen Creos und Wachenheimer Verbandsgemeindeverwaltung Klarheit. Wichtigstes Ergebnis: Entgegen der ursprünglichen Planung, wonach die Arbeiten nur bis Januar dauern, wird der Weg erst Ende März freigegeben. Gründe dafür sind laut Bauamtsleiter Stefan Schneider Probleme von Creos bei den Bohrungen sowie das winterliche Wetter. Die beiden großen Löcher sollen in drei bis vier Wochen verschlossen sein. An den übrigen Löchern werde nachgearbeitet, ehe asphaltiert werden kann.

Eine wichtige Gasleitung wird erneuert.
Eine wichtige Gasleitung wird erneuert.

Die Verbandsgemeindeverwaltung war ohnehin nicht glücklich damit, dass der erst 2023 frisch sanierte Weg wieder geöffnet werden musste. „Aber man muss der Infrastruktur auch ihren Raum geben“, sagt Schneider. Die sanierte Leitung sei eine Haupttransportleitung für Gas. Dort, wo Löcher für die Leitung eingebracht wurden, werde der Radweg in seiner kompletten Breite neu asphaltiert, um kleinteilige „Flickschusterei“ zu vermeiden, erklärte Schneider. Bis der Weg freigegeben werden kann, bleibt die bestehende Umleitung für den Radverkehr erhalten.

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