Tischtennis
Was das frühe Saisonende für Vereine der Region bedeutet
Bei den Aktiven im PTTV werden nur die noch ausstehenden Vorrundenbegegnungen bestritten, die Rückrunde entfällt. „Die Spiele der Rückrunde 2021/22 können aus terminlichen Gründen nicht mehr ausgetragen werden“, teilt PTTV-Präsident Heiner Kronemayer in einem Schreiben an die Vereine mit. Auch die Relegationspartien finden entsprechend nicht statt.
Wichtiger Relegationsplatz
Das wiederum bedeutet laut Wettkampfordnung, dass Teams, die in der höheren Liga einen Relegationsplatz belegen, nicht ab-, aber aufsteigen. Belegt also eine Mannschaft den Abstiegsrelegationsplatz, spielt sie auch in der kommenden Saison in dieser Liga. Belegt ein Klub den Aufstiegsrelegationsplatz, tritt er in der kommenden Spielzeit in der höheren Spielklasse an. Im Tischtennisbezirk Vorderpfalz Nord ist die Saison in weiten Teilen bereits abgeschlossen, da alle Hinrundenspiele absolviert sind. Damit werden bis Ende August keine Pflichtspiele mehr bestritten.
Die Damen des TuS Wachenheim stehen als Tabellenschlusslicht der Zweiten Pfalzliga Ost als Absteiger fest. Aber: Oftmals gab es in der Vergangenheit Probleme, die Spielklasse zu füllen. Deshalb besteht eine Resthoffnung für Kapitänin Sabrina Wehrhahn, doch noch den Verbleib in der Klasse zu schaffen. Sollte das nicht klappen, spielen die Wachenheimerinnen im kommenden Jahr in der gemeinsamen Bezirksoberliga der Tischtennisbezirke Vorderpfalz Süd und Nord, nachdem sie sich etliche Jahre wacker in der Pfalzliga gehalten haben.
Tus Bobenheim am Berg und TuS Wachenheim steigen auf
Als Achter schafft der TTC Bad Dürkheim, der nur mäßig in die Saison gestartet war, den Klassenerhalt in der Herren-Bezirksoberliga – auch dank der Relegationsplatz-Regelung. In der Bezirksklasse Nord belegt der TuS Bobenheim am Berg einen der beiden Aufstiegsplätze. Dadurch darf Bobenheim mit seinen starken Damen um Anette Kern in der nächsten Saison in der Bezirksliga aufschlagen. Ebenfalls einen Aufstiegsplatz hat sich der TuS Wachenheim als Erster der Bezirksklasse Süd gesichert. Das ist eine echte Cinderella-Story – denn in den Vorjahren spielte das Team stets um den Abstieg mit. Auch der TV Ellerstadt hat mit 9:9 Punkten die Saison ordentlich auf dem fünften Rang abgeschlossen.
Der TV Kallstadt hat den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst. Das Team wurde mit 10:4 Zählern Dritter in der Kreisliga Süd-Ost. Zwar ist der TVK mit 10:4 Zählern punktgleich mit dem TTC Schifferstadt II, hat aber die schwächere Spieldifferenz, was reicht, um den Kallstadter Aufstieg zu verhindern. Eine zweite Meisterschaftsfeier gibt es in Wachenheim. Denn auch die zweite Mannschaft belegt in der Kreisliga Süd-West den Platz an der Sonne. Ohne Verlustpunkt steigt Wachenheim auf.
Kallstadt II bleibt in Kreisklasse A
Aber auch in Wachenheim ist eine Mannschaft knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt. Die dritte Mannschaft in der Kreisklasse A Süd-Ost muss ebenfalls nur wegen der schwächeren Spieledifferenz gegenüber dem punktgleichen TFC Ludwigshafen II in der Liga bleiben. Der TV Kallstadt II hat als Inhaber des Abstiegsrelegationsplatz in diesem Jahr den Klassenverbleib gesichert. Der zwei Punkte bessere TTC Bad Dürkheim II belegt den sechsten Tabellenrang und schlägt auch im kommenden Jahr in der Kreisklasse A auf. Gönnheim ist in der Süd-West-Staffel als Vierter im Tabellenmittelfeld gelandet, auch der TV Ellerstadt hält die Klasse mit einem Zähler Vorsprung vor dem VTV Mundenheim V. In der Kreisklasse B hatten der TuS Wachenheim IV und der TV Gönnheim II nichts mit dem Aufstieg zu tun.