Bad Dürkheim Suchalla und Hahn zeichnen sich aus
FREINSHEIM. Auch nach der Herbstpause befindet sich die HSG Eckbachtal in sehr guter Verfassung. Der Handball-Pfalzligist besiegte Schlusslicht TV Wörth am Samstag in Freinsheim 39:24 (19:11) und bleibt weiter ohne Punktverlust. HSG-Trainer Thorsten Koch zeigte sich von der Vorstellung seiner Truppe angetan, mahnte aber zugleich: „Jetzt müssen wir auch die ,dreckigen Spiele’ gewinnen. Erst dann wissen wir, wo wir stehen.“
Eckbachtal erwischte einen guten Start. Die Handball-Spielgemeinschaft legte gleich zu Beginn vier Tore vor und schraubte nach gut zwölf Minuten das Ergebnis durch Mohamed Subab auf 8:1 in die Höhe. Dieser schon recht deutliche Vorsprung hatte Signalwirkung. HSG-Coach Koch wechselte komplett durch. Am Ende kamen alle Feldspieler zum Einsatz, und allesamt trugen sie sich in die Torschützenliste ein. So viel zur Eckbachtaler Dominanz. „Für mich war es nach der langen Pause wichtig, dass alle Spielpraxis sammeln konnten“, sagte Koch. Wörth zeigte zwar phasenweise gute Ansätze, scheiterte aber immer wieder an der robusten HSG-Abwehr und den schnellen Gegenstößen der Gastgeber. Schon zur Pause stand der Sieger eines einseitigen Spiels fest. In der zweiten Halbzeit probierte die HSG Eckbachtal einige neue Spielzüge aus. „Die haben wir gerade erst im Training geübt, und dann möchte ich sie auch im Spiel sehen“, erklärte Koch. Dabei schlichen sich auf HSG-Seite mit der Zeit einige technische Fehler ins Spiel ein. Aber das machte am Ende keinen Unterschied, weil Eckbachtal die Südpfälzer nach Belieben beherrschte und in jedem Spielabschnitt den Ton angab. Wörth fand in jeder Hinsicht kein Mittel, die spielfreudigen HSG-Akteure zu bremsen – sehr zur Freude von Thorsten Koch, der in der zweiten Hälfte Keeper Tobias Häuselmann eine Pause gönnte und Jonas Suchalla und Rouven Hahn einsetzte, der nach langer Verletzungspause sogar einen Siebenmeter parierte. Alle HSG-Torhüter überzeugten. Nach dem Abpfiff stand ein ungefährdeter Sieg zu Buche, an dem man keine Kritikpunkte ausmachen konnte. Zu dieser Sichtweise kam auch der Eckbachtaler Übungsleiter, der sein Team lobte. „Es ist schwierig, bei einem solchen Spielverlauf konzentriert zu bleiben. Das ist uns über weite Strecken gelungen“, befand Koch. „Wir waren bis auf wenige Ausnahmen präsent und haben nach Belieben den Druck erhöhen können. Das war schon gut.“ Auf die Tabelle schaue man jetzt noch nicht, meinte der Coach. So spielten sie HSG Eckbachtal: Häuselmann, Suchalla, Hahn - Schreiber (6), Bußer (6/2), Subab (5), Dopp, Sven Lerzer, Staats( je 4), Pozywio (3), Thomas Betz (3/1), Wenzel (2), Baumann, Tobias Lerzer (je 1) - Zuschauer: 60 - Schiedsrichter: Hehn/Höger