Bad Dürkheim Stichwort: Der Maler Gustav Ernst

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Neben 14 silbergerahmten Glasmalereien von Otto Dill werden im neuen Saal erstmals auch 14 Gemälde mit Porträts alter Dürkheimer Winzer buchstäblich in ein neues Licht gesetzt. Sie haben Gustav Ernst den Beinamen „Winzermaler“ eingebracht. Er hat sie dem damaligen Winzerverein 1913 als „unveräußerliches Eigentum“ vermacht, sie sind erstmals alle hier vereint. Der gebürtige Sachse (1858 in Elsterberg) war in seinem rastlosen, von extremen Höhen und Tiefen geprägten Leben mit Stationen unter anderem in München, Zürich, Mannheim und Nürnberg zweimal in Bad Dürkheim. 1902 kaufte er mit seiner Frau ein Haus mit Atelier am Wurstmarktplatz, ehe es ihn 1913 weitertrieb. 1934 lockte ihn sein Freund, der Heimatdichter Karl Räder, wieder hierher zurück und gewährte ihm Domizil in seiner Räderklause. Hier wurde ihm Bad Dürkheim „zur wahren Heimat“, sagte Ernst einmal. Er starb 1945 mit 88 Jahren. Die Stadt hat ihm eine Straße gewidmet. |psp

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