Bad Dürkheim Seitenwechsel:

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Im Vereinsnamen trägt Fußball-C-Ligist TV Gönnheim den Zusatz „Frohsinn“. Doch der Frohsinn ist Spielertrainer Meiko Müller derzeit ziemlich vergangen. Kritik und negative Äußerungen aus dem Umfeld nach der 0:1-Derby-Heimniederlage im Punktspiel gegen TuS Wachenheim II haben dem 38 Jahre alten Coach doch ziemlich die Laune verdorben. „Solche Spiele gibt es im Fußball. Da darf man nicht gleich alles in Frage stellen, sondern muss die Kirche im Dorf lassen“, macht Müller seinem Ärger über die Reaktionen Luft. Nach dem zehnten Tabellenplatz in der vergangenen Runde hatte der Gönnheimer Trainer eine Verbesserung und einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben. „Derzeit stehen wir auf Platz fünf und haben Tuchfühlung zu den Mannschaften, die vor uns stehen. Das ist bestimmt nicht so schlecht“, betont Müller. Am kommenden Wochenende sind die Gönnheimer spielfrei. Eine gute Gelegenheit, um Unstimmigkeiten auszuräumen, damit beim TV Frohsinn Gönnheim der Frohsinn wieder einkehrt. (thl) Ein anderer Trainer aus der Region hat derzeit eher Grund zur Freude. Mustafa Yildirim, Übungsleiter des Fußball-B-Ligisten TuS Friedelsheim. Seine Mannschaft ist Tabellendritter, mit lediglich einem Punkt Rückstand auf Rang zwei. Zudem haben die Friedelsheimer noch eine Partie weniger ausgetragen als die versammelte Konkurrenz. Alles bestens also für „Most“, wie Yildirim von seinen Freunden genannt wird. Der Vermutung, dass „Most“ eine Ableitung seines Vornamens Mustafa ist, widerspricht der 42 Jahre alte Coach lachend. „Nein, nein, mit meinem Vornamen hat das nichts zu tun“, versichert der im Ludwigshafener Stadtteil Gartenstadt aufgewachsene Yildirim und schiebt die Erklärung gleich hinterher. Den Namen „Most“ habe er vielmehr einst von seinen Mitschülern in der Grundschule verpasst bekommen. Eines Tages habe es für die Kinder dort Fruchtsaft, also Most, zu trinken gegeben. Jeder Schüler, der ein Glas Most geleert hatte, durfte selbiges dann mit nach Hause nehmen. Yildirim ließ sich da nicht zweimal bitten und trank gleich mehrere Gläser aus. Auf die Frage, ob denn der Saft wirklich so gut geschmeckt habe, lacht Mustafa Yildirim erneut. „Nein, aber die Gläser waren so schön“. (thl)

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