Bad Dürkheim Seebach ohne Glück

Bad Dürkheim. Der abstiegsgefährdete Fußball-Bezirksligist Rot-Weiss Seebach hat nach großem Kampf beim Tabellendritten TSV Billigheim-Ingenheim unglücklich 0:1 (0:0) verloren. Das entscheidende Tor fiel in der Nachspielzeit.
Die mit der bewährten Fünferkette angetretenen Seebacher boten eine erstklassige Defensivleistung. Die Südpfälzer taten sich extrem schwer, gefährlich vor das Tor der Gäste zu kommen. Sie versuchten es mit lang geschlagenen Bällen, mit Spielverlagerungen – doch egal, was der TSV probierte, Seebach verteidigte prima, sodass viele Angriffe von Billigheim-Ingenheim im Sand verliefen. „Wir haben den Gegner zum Spiel in die Breite gezwungen, Pässe in die Tiefe fast immer unterbunden. Über 90 Minuten gab es keine Situation, von der man sagen konnte, da lag das Führungstor in der Luft“, bilanzierte Seebachs Trainer Roland Beck. Auch über Außen kam der TSV nicht durch, sodass Torwart Sven Seidenspinner einen vergleichsweise ruhigen Abend erlebte. Das Spiel der Rot-Weissen dagegen war auf Entlastungsangriffe ausgerichtet, doch zu nennenswerten Möglichkeiten kamen die Gäste nicht. „Die Mannschaft hat die Vorgaben zu 100 Prozent umgesetzt und eine überragende Einstellung bewiesen“, freute sich Beck. Jedoch blieb der Lohn aus, denn in der Nachspielzeit führte ein weiter Schlag zu einer unübersichtlichen Situation im Seebacher Strafraum, und nach einem Querpass drückte Sven Kollenda den Ball über die Linie (90.+1.). Die Gäste waren am Boden zerstört. „Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen. Ein Bonuspunkt wäre schön gewesen, aber die Niederlage wird uns nicht umwerfen“, versichert der Übungsleiter. Beck setzt auf eine Trotzreaktion der Mannschaft, die weiter an sich glaube. Das Restprogramm der Seebacher gibt in der Tat Anlass zur Hoffnung, dass der Klassenverbleib doch noch realisiert werden kann. |thl