Gönnheim
Rosen zum runden „Geburtstag“
Freundlich-blühend soll der erste Eindruck sein, den Gönnheim im Jubiläumsjahr 2021 vermittelt. Im Moment gehört noch ein bisschen Fantasie dazu, sich vorzustellen, wie es am Ortsausgang Richtung Rödersheim im nächsten Frühsommer neben der Straße aussehen wird. Einen Vorgeschmack lieferte nun Weber, indem er Rosenstöcke an die straßenseitigen Zeilenenden seines Wingerts pflanzte. Die Idee dazu hatte Rosmarie Holderried. Inspiriert hatten sie schon jetzt hie und da mit Rosenbüschen bestückte Wingerte.
Webers junger Kollege Vincent Eymann trug die Idee bei, die Rosen mit Lavendel abwechseln zu lassen, also bekommt nur jede zweite Zeile einen Rosenbusch am Ende. Im April werden die freien Zeilenenden mit Lavendel bepflanzt. Eigentlich hatten die Winzer eine Gemeinschaftsaktion bei der Pflanzung geplant, mit geladenen Gästen, den örtlichen Weinprinzessinnen und einem Umtrunk.
Das geht in Corona-Zeiten aber nicht, deshalb brachte Klaus Weber seine im Moment noch ziemlich unscheinbar aussehenden Rosenstöcke im Alleingang in die Erde. Seine Rosen werden einmal orangefarbene Blüten haben, jeder Winzer suchte sich seine Farbe unter den insgesamt 53 Rosenstöcken. Blühen sollen sie dann an allen vier Ortseingängen. Nur etwas fürs Auge sind die Rosenstöcke allerdings auch nicht. Vielmehr sind sie auch frühzeitige Indikatoren für Pilzerkrankungen wie Oidium (Echter Mehltau). Auf jeden Fall sollen im nächsten Sommer alle vier Ortseingänge mit Rosen und Lavendel verschönert sein. Richtig voll blühen werden die Rosenstöcke dann 2022, wenn das Dorfjubiläum offiziell gefeiert wird.