Wachenheim
Philipp Klement bleibt auch nach FCK-Abschied dem TuS treu
Philipp Klement ist ein bekennender Wachenheimer: Beim TuS hat er das Fußballspielen gelernt, sein Vater war dort langjähriger Jugendleiter. Noch immer liegt dem 32-Jährigen sein Jugendverein am Herzen. Beim Kunstrasenprojekt half er, Paten und damit finanzielle Unterstützung einzuwerben und beteiligte sich selbst finanziell.
Beim Hofflohmarkt am Samstag verkaufte Klement einige Erinnerungsstücke seiner bisherigen Laufbahn im Hof seiner Eltern. „Es war viel los“, berichtete Klement von seinem Urlaubsort. Nach der verpassten Relegation war er weggefahren, den Verkauf hatten seine Eltern übernommen. Besonders schnell seien seine FCK-Sachen wie Trikots weggegangen, sagt Klement. Doch auch Stücke aus seiner Zeit in Nürnberg, Stuttgart, Paderborn oder Mainz fanden Käufer. „Einzelstücke sind noch übrig“, erzählte Klement. Mit dem Erlös von knapp 500 Euro ist der Profi zufrieden. Er werde die Summe verdoppeln, sodass sich die Jugendabteilung des TuS Wachenheim über 1000 Euro freuen kann. „Die Jugendabteilung kann entscheiden, was von dem Geld gekauft werden soll“, ergänzte der Mittelfeldspieler.
Vertrag wird nicht verlängert
Klement versicherte, dass er seinen Heimatverein weiter unterstützen werde – auch wenn die Wege des Profis, der seit drei Jahren in Bad Dürkheim wohnt, künftig weiter werden könnten.
Denn seine sportliche Zukunft liegt nicht mehr beim 1. FC Kaiserslautern. Wie der Zweitligist am Dienstag mitteilte, wird der zu Saisonende auslaufende Vertrag des Pfälzers nicht verlängert.
Klement durchlief bereits die Jugend bei den Roten Teufeln und schnürte von 2004 bis 2011 seine Schuhe im FCK-Nachwuchsleistungszentrum. Im Sommer 2022 kehrte er auf den Betzenberg zurück und trug in den vergangenen drei Spielzeiten das Trikot der FCK-Profis. „Ich muss jetzt sehen, wie es sportlich weitergeht und welche Angebote reinkommen. Ich will aber auf jeden Fall weiter Fußball spielen“, betonte der 32-Jährige.