Bad Dürkheim Paket für Verkehr und Parkraum schnüren

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Zwei alte Themen werden in Weisenheim am Berg voraussichtlich auch das neue Jahr beherrschen: der Verkehr in der Hauptstraße und die (fehlenden) Parkplätze. Während hier noch nach praktikablen Lösungen gesucht werden muss, stehen bei auch nicht ganz neuen Problemen die Lösungen an. So wird der Sportplatz saniert.

Und im Zuge des Ausbaus der Herxheimer Straße und der Fortführung der Außengebietsentwässerung etwas gegen den bei Starkregen regelmäßig volllaufenden „See“ am Ortsausgang unternommen. Per Arbeitskreis will die Berggemeinde in diesem Jahr ihre Verkehrsprobleme angehen. Bereits am 28. Januar trifft sich das Gremium erstmals, dem nicht nur Ratsmitglieder angehören, sondern in das Bürger ihre Ideen einbringen sollen. Bürgermeister Joachim Schleweis hofft auf Einwohner mit Erfahrungen in der Verkehrsplanung. Ideen allein reichen nicht, so ist er überzeugt und so haben es die Erfahrungen in 2015, in dem mit verschiedenen Varianten des Parkverbots auf der Hauptstraße letztlich erfolglos experimentiert worden war, gezeigt. Ein tatsächlich umsetzbares und wirkungsvolles Konzept müsse dagegen gefunden werden. Zu einem Gesamtpaket wird auch der geplante Parkplatz am Nordrand des Ortes gehören. 50 bis 70 Parkplätze könnten dort entstehen. Bautätigkeiten sind dort 2014 aber noch nicht zu erwarten, noch muss mit den zum Teil nicht einmal verkaufswilligen Eigentümern der benötigten Grundstücke verhandelt werden und im aktuellen Haushalt sind entsprechende Ausgaben auch nicht vorgesehen. Finanziell auf festerem Boden steht die für dieses Jahr geplante Sanierung des Fußballplatzes. 35.000 Euro bringt die Gemeinde ein – rund ein Drittel des geplanten Erlöses für den 700 Quadratmeter großen Bauplatz auf dem alten Spielplatzgelände am Friedhof. Jeweils die gleiche Summe kommt von der Verbandsgemeinde als Trägerin der Grundschule und dem Kreis als Träger der Realschule. Deren Schüler nutzen regelmäßig die Sportanlage. Geplant ist die Umwandlung des Hart- in einen Rasenplatz. Kleiner als bislang, aber dennoch den Vorgaben des Fußballbundes genügend. Ein Kunstrasenplatz hätte den finanziellen Rahmen gesprengt, die Pflege des Naturrasens werde vom Sportverein übernommen. Ebenfalls auf dem Jahresplan steht in Weisenheim die Fortführung der Außengebietsentwässerung. Für die Bürger am unmittelbarsten zu spüren sein dürfte diese Maßnahme dadurch, dass der bei starken Regenfällen regelmäßig volllaufende „See“ auf der Fahrbahn Richtung Herxheim entfällt: Das von Südwesten her auflaufende Wasser soll unter der Herxheimer Straße hindurch zum Regenrückhaltebecken am Dackenheimer Weg abgeleitet werden. Die dafür notwendige Brücke ist Teil des Ausbaus der Herxheimer Straße, mit 2015 begonnen werden soll. Bereits in seiner konstituierenden Sitzung im Juli hatte sich der frisch gewählte Rat darauf verständigt, die Bürger stärker in seine Arbeit einzubeziehen. Mittel zu diesem Zweck sollten öffentlich tagende und nicht nur auf Ratsmitglieder beschränkte Arbeitskreise sein. Neben diesen Verkehrsfragen soll sich ein weiterer Arbeitskreis mit dem Friedhofserweiterungsgelände befassen. Daneben sollen auch die Gestaltung des Friedhofes und alternative Bestattungsformen auf der Tagesordnung stehen. Ein weiteres Thema, über das im Dorf in der Vergangenheit kontrovers diskutiert worden war, wird seinen Abschluss finden, wie der Ortschef ankündigt: Mit Sitzbänken und Pergola möbliert, wird der neue Dorfplatz nun bald endgültig fertig. (ktx/Foto: privat)

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