Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Oberstnest: Grünes Licht für Parkplatzplanung

Der Parkplatz an der Edith-Stein-Kirche soll befestigt werden.
Der Parkplatz an der Edith-Stein-Kirche soll befestigt werden.

Der Wachenheimer Stadtrat hat die Planung des Parkplatzes im Oberstnest in Auftrag gegeben. Die Stadt rechnet weiter mit hohen Fördermitteln.

Das Gelände am Oberstnest hat schon für viele Debatten in der Stadt gesorgt. Die jüngste Diskussion wurde um einen Parkplatz neben der Edith-Stein-Kirche geführt. Im September hatte der Stadtrat entschieden, dass das Areal, das als Parkplatz genutzt wird, befestigt wird. Entstehen sollen so 72 angelegte Parkplätze. Kostenpunkt: etwa 380.000 Euro. Eine Förderung von bis zu 70 Prozent ist möglich. Im Anschluss bildete sich die „Interessengemeinschaft zur Entwicklung von Schule, Hort, Kindertagesstätte und Feuerwehr“, die das Vorgehen des Stadtrats kritisch sah und sich eine Gesamtplanung für das Areal wünschte. Verwaltung und Stadtrat aber bewerteten ein angestrebtes Bürgerbegehren als nicht zulässig.

Anschließend verfolgte die Stadt ihr Parkplatz-Vorhaben weiter. Die Verwaltung hatte nach eigenen Angaben Planunterlagen bei der übergeordneten Behörde, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), eingereicht. „Von dort kam die Rückmeldung, dass die Planunterlagen und die Kostenermittlung ausführlicher und detaillierter zu erstellen sind“, heißt es von der Verwaltung.

Deswegen hat der Stadtrat Planungsleistungen in Höhe von 35.700 Euro an die Firma artec Bauprojekte GmbH vergeben – mit zwei Gegenstimmen von den Vertretern der Grünen, die FWG-Fraktion war in der Sitzung nicht vertreten.

Stadtbürgermeister Torsten Bechtel (CDU) sagte auf Nachfrage, es entstünden durch den Planungsauftrag keine zusätzlichen Kosten. Die Planungen, hätten, wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt, ohnehin vorgenommen werden müssen. Die Stadt hofft weiter auf einen hohen Zuschuss. Bechtel war im vergangenen Jahr noch davon ausgegangen, dass das Projekt bis Ende 2024 begonnen werden müsse. Eine Anfrage beim Zuschussgeber, der ADD, habe nun ergeben, dass die Maßnahme auch im Jahr 2025 begonnen werden könne. Möglich machten das ein leicht verändertes Zuwendungsprogramm in gleicher Höhe.

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