Wachenheim Oberstnest: FWG fordert erneut Gesamtplanung

Wie geht es weiter mit dem Oberstnest. Die FWG wünscht sich ein Gesamtkonzept.
Wie geht es weiter mit dem Oberstnest. Die FWG wünscht sich ein Gesamtkonzept.

Eine Gesamtplanung für das Oberstnest hat die FWG im Wachenheimer Stadtrat am Dienstag zum wiederholten Mal gefordert. Das Oberstnest liegt zentral in Wachenheim und beherbergt unter anderem die katholische Edith-Stein-Kirche, die Grundschule, die Integrierte Gesamtschule und das Schwimmbad. „Wir wollten schon immer eine Gesamtplanung und kein Stückelwerk“, begründete Dorothea Geibel den Antrag der FWG-Fraktion. Sie erklärte, dass es wie bei einer Firma wichtig sei, ein Konzept zu haben, um zu wissen, was in den kommenden fünf, zehn oder 15 Jahren umgesetzt werde. Arnold Nagel (FWG) führte aus, dass ein Gesamtkonzept dabei helfe, Fehlinvestitionen zu vermeiden und Finanzierungsmittel optimal einzusetzen. Der Antrag wurde jedoch mit vier Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen mehrheitlich abgelehnt. Mitglieder der CDU-Fraktion zweifelten die Notwendigkeit des Antrags an. Marcus Scholz sagte, das Grundstück sei ohnehin fast komplett entwickelt. Rüdiger Göbel wies zudem darauf hin, dass sich die Bedingungen änderten. Auch Felix Korb (SPD) hielt ein Gesamtkonzept für schwierig. „Jeder Punkt ist sehr komplex“, erklärte er. Nils Rosenberger (Grüne) erinnerte hingegen daran, dass ein geplanter Ideenwettbewerb für die Fläche nie stattgefunden habe.

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