Bad Dürkheim Neuseeland zu Gast in der Schlosskirche

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Den mit Sicherheit am weitesten angereisten Gast erwarten die Protestantische Kirchengemeinde und der Kirchenbezirk Bad Dürkheim zum vierten Konzert der Internationalen Orgeltage morgen um 20.30 Uhr in der Schlosskirche.

Der Neuseeländer Paul Rosoman ist Director of Music an der anglikanischen Lukaskirche in Wellington. Er studierte zunächst Musik und Orgel an der dortigen Victoria University und setzte dann seine Ausbildung bei Janet Gibbs fort. Nach längerer Zeit in Großbritannien kehrte er nach Neuseeland zurück und ist neben seiner kirchenmusikalischen Position Leiter einer Konzertagentur. Außerdem konzertiert er regelmäßig in Neuseeland und in Europa, als Solist und als Begleiter verschiedener Ensembles. Das Programm von Paul Rosoman steht unter dem Motto „England und der Kontinent“ und bietet ein breites Spektrum englischer, französischer, deutscher und holländischer Komponisten. Als englische Klassiker gelten Charles Hubert Parry (Präludium und Fuge in G dur) und Charles Villiers Stanford (Postludium D dur). Letzterer wurde nicht zuletzt durch Felix Mendelssohn-Bartholdy beeinflusst, dessen Andante und Variationen D-dur sich ebenfalls im Programm finden. Weitere deutsche Komponisten sind Johann Pachelbel und Dietrich Buxtehude. Frankreich ist mit Joseph Guy Ropartz vertreten (Prélude funèbre), der seinerzeit bretonischen Einfluss nach Nancy und Straßburg brachte. Besonderes Interesse wird die Fantasie „Een Vaste Burg is Onze God“ des Holländers Jan Zwart wecken. Karten gibt es an der Abendkasse ab 19.45 Uhr. Wie in den vergangenen Jahren lädt der Freundeskreis für die Kirchenmusik zur Einstimmung auf den Abend zu einem Glas Secco ein. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter der Adresse www.kirchenmusik-bad-duerkheimde im Internet. (jem)

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