Bad Dürkheim Mit Respekt nach Dansenberg
Freinsheim. Nach dem Benefizspiel gestern Abend beginnt für die HSG Eckbachtal morgen gleich der Ligaalltag. Dann ist der Spitzenreiter ab 18 Uhr beim TuS Kaiserslautern-Dansenberg II gefordert. Mit dabei ist wieder Michael Betz.
, Trainer des Handball-Pfalzligisten HSG Eckbachtal, ist vor dem Rückrundenauftakt in der Situation, die jeder Übungsleiter am liebsten hat. Nach eigener Aussage steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Heißt: Auch Michael Betz ist wieder dabei. Er war im vergangenen halben Jahr aufgrund eines Auslandssemesters in England. Natürlich habe er sich da fitgehalten, sagt Thorsten Koch. „Aber England ist leider nicht das Mutterland des Handballs.“ Das bedeutet für Koch: Er muss – so sich gestern Abend beim Benefizspiel gegen die TSG Friesenheim niemand verletzt hat – vier Akteuren sagen, dass sie leider nicht im Aufgebot für die Partie gegen Kaiserslautern-Dansenberg II sind. 18 Akteure umfasst der Kader, 14 dürfen nur auf den Spielberichtsbogen. Über das Thema Rotation habe er sich noch keine Gedanken gemacht, sagt Thorsten Koch. Er wolle erst mal abwarten, wie sich das ganze jetzt im Trainingsbetrieb einstellt. Allerdings sieht er die Kaderbreite als zusätzliche Motivation für die Spieler an, ins Training zu kommen. Naturgemäß habe sich in den vergangenen Tagen alles um das Benefizspiel gegen die TSG Friesenheim gedreht, berichtet Koch. Da sei der Rückrundenauftakt in der Pfalzliga etwas in den Hintergrund geraten. „Ich denke aber, dass die Mannschaft das hinbekommt und sich am Sonntag voll konzentriert.“ Der HSG-Trainer geht nicht davon aus, dass es ein ähnlich deutliches Spiel wird, wie im ersten Aufeinandertreffen. Das gewann der aktuelle Pfalzliga-Spitzenreiter 36:24. „Es ist immer unbequem, dort zu spielen“, sagt Koch. Der Gegner sei eine typische zweite Mannschaft, habe etwas gebraucht, um in die Saison zu finden, in den vergangenen Spielen aber regelmäßig gepunktet. „Der TuS ist immer für eine Überraschung gut.“ Daher fahre sein Team auch mit dem entsprechenden Respekt in die Westpfalz. Nächster Gegner im Pokal ist Ligakonkurrent TG Waldsee. Ein Los, mit dem Thorsten Koch gut leben kann – zumal die HSG Heimrecht hat. „Das wird ein schönes und spannendes Spiel“, meint der HSG-Coach. Der einzige Punkt, bei dem Koch etwas Bauchweh hat: Das Viertelfinale im Pfalzpokal ist am Fasnachtswochenende 25./26. Februar angesetzt. |tc