Bad Dürkheim Mit Rückenwind zum Schlusslicht

BAD DÜRKHEIM. Vom Schub, den die beiden Heimsiege gegeben haben, will Fußball-Bezirksligist Rot-Weiss Seebach heute, 19.30 Uhr, in einem vorgezogenen Spiel beim VfR Frankenthal profitieren.
Allerdings hat das Schlusslicht am Wochenende erstmals gewonnen. Der VfR ist zwar weiter Tabellenletzter, war aber zuvor in einigen Partie nahe dran am Punktgewinn. „Das sollte uns sensibilisieren. In Frankenthal können wir nur bestehen, wenn wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen“, glaubt Coach Roland Beck. In dieser Begegnung, die laut Aussage des Trainers zu einem „Abnutzungskampf“ werde, komme dem Kopf große Bedeutung zu. Nach den beiden Kraftakten gegen Billigheim-Ingenheim und Steinfeld haben die Rot-Weissen wieder mehr Selbstvertrauen, weil sie gesehen haben, dass sie gegen auf dem Papier stärkere Mannschaften bestehen können. Das gilt aber auch für den VfR, der mit dem 3:2-Erfolg in Deidesheim Lunte gerochen hat. „Wir wollen das, was wir uns zuletzt mühsam aufgebaut haben, nicht sofort wieder einreißen“, erklärt Beck. Die personelle Situation sorgt aber für Sorgenfalten auf der Stirn des Übungsleiters. Patrick Bauer, Sergen Gülay, Aygün Coban und André Werner sind angeschlagen. Ob sie eingesetzt werden können, entscheidet sich kurzfristig. Am besten sieht es bei Patrick Bauer aus, bei Coban hingegen tendieren die Chancen gegen null. Da Sven Borgwardt und Ercan Caglayan aus beruflichen Gründen ausfallen, stellt sich die Mannschaft fast von selbst auf. „Ich werde auf jeden Fall Spieler aus der Reservemannschaft mitnehmen“, sagt der Coach. Die Wahl dürfte auf Abwehrspieler Leon Gutermann und Stürmer Lasse Peper fallen, die sich in der „Ersten“ schon bewährt haben. „Frankenthal muss dieses Spiel gegen einen Mitkonkurrenten gewinnen, um seine Chancen auf Klassenerhalt zu wahren. Deswegen erwarte ich den VfR offensiv“, sagt Beck. Das könnte seinem Team Konterchancen eröffnen. Aufpassen muss Seebach besonders auf Spielertrainer Mohamed El-Haddadi, der beim Sieg in Deidesheim alle drei Tore erzielte, und, falls er spielen sollte, auf Ex-Profi Selim Teber, dessen Freistöße eine Waffe sind. | thl