Bad Dürkheim „Mit offenen Armen empfangen“

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«WEISENHEIM AM SAND.» Der in Haßloch wohnende Dumont hatte zuvor die A-Junioren von 08 Haßloch und Phönix Schifferstadt trainiert, zuletzt aber zwei Jahre pausiert. Mit dem Fußball begann er bei seinem Heimatverein ASV Fußgönheim, spielte später bei Südwest Ludwigshafen und während seiner Studienzeit in Mainz für SV Gonsenheim und Fortuna Mombach. Später war er Sportlicher Leiter in Fußgönheim und gemeinsam mit Egon Schulz Interimstrainer des ASV. „Ich war überrascht, als der SVW angefragt hat. Frank Lieberknecht, der auch in Haßloch wohnt, hat den Kontakt hergestellt“, berichtet Dumont. Er habe zuvor die eine oder andere Option gehabt, aber es sei jedes Mal nicht zu einer Einigung gekommen. „In Weisenheim hat es gleich gepasst. Es waren gute Gespräche mit den Verantwortlichen und ich habe das Gefühl, mit offenen Armen empfangen zu werden“, verdeutlicht der neue Trainer, warum er sich für den ASV entschieden hat. Ähnlich äußert sich Weisenheims Vorsitzender Uwe Koob. „Bei uns waren zwei, drei Namen im Gespräch. Aber es war früh klar, dass Sebastian unser Mann ist. Wir haben darauf verzichtet, weitere Trainer zu kontaktieren“, erklärt Koob. Dumont habe einen angenehmen und sachlichen Eindruck hinterlassen, könne sich mit der Spielweise der Blau-Roten identifizieren und kenne auch einige Akteure. Joe Mc Carty zum Beispiel hat in der Jugend des FSV Oggersheim bereits unter dem neuen Coach trainiert. Mit Co-Trainer Andreas Fath habe es ebenfalls schon Gespräche gegeben. Die beiden bewegen sich auch beruflich auf einer Ebene. Wie Fath ist Dumont Lehrer. „Ich unterrichte seit Februar an der Lessing-Schule in Edigheim“, erklärt Sebastian Dumont, der verheiratet und Vater einer dreijährigen Tochter ist. Der Gymnasiallehrer für Sport, Latein und Geschichte strebt in seinem Beruf eine Leitungsfunktion in einer Grundschule an. Das neue Trainergespann in der Zweiten Mannschaft bilden Martin Schöpper, der bislang mit Jörg Wilhelm das Team gecoacht hat, und Jens Espenschied. Der 38-jährige Innenverteidiger, der seit 1996 im Verein ist, hat den gewünschten Stallgeruch. „Für das Reserveteam haben wir wieder einen Trainer aus den eigenen Reihen gesucht“, sagt Vereinschef Koob. Espenschied hat die nötige Qualifikation, denn der in Bruchsal stationierte Hauptfeldwebel hat bei der Bundeswehr den Übungsleiterschein gemacht. „Es war mein Ziel, irgendwann ein Traineramt zu übernehmen“, erklärt Espenschied, der bei Bedarf auch selbst noch spielen will. Im Jugendbereich des SVW war er schon als Trainer tätig. Der neue Mann gehörte jener legendären Mannschaft des SVW an, die in zwei tollen Aufstiegsspielen gegen den ASV Edigheim 2008 unter Trainer Günther Golfier die Rückkehr in die A-Klasse Rhein-Pfalz schaffte.

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