Bad Dürkheim Logisches Remis
Kaiserslautern. Die Handballer des Pfalzliga-Spitzenreiters HSG Eckbachtal mussten sich am Sonntag mit einem 35:35 (19:20) beim TuS Kaiserslautern-Dansenberg II zufrieden geben. „Ein gerechtes Unentschieden“, wie HSG-Trainer Thorsten Koch befand.
Wenn jedes Team jeweils eine Halbzeit dominiert, dann ist ein Unentschieden fast schon die logische Folge. So auch am Sonntag. „Die erste Halbzeit geht an Dansenberg, in der zweiten hatten wir das Spiel im Griff“, sagte Thorsten Koch. Er habe vor der Pause erneut die 6-0-Abwehr ausprobiert. „Wir hatten keinen Zugriff und haben auch nicht gut gedeckt.“ Die Gastgeber gingen ohne großen Respekt in die Partie und zeigten vor allem in der Offensive kaum Schwächen. Vor allem Sebastian Benkel, der am Ende sieben Tore erzielte, und Patrick Schulze mit neun Treffern waren überragend. So ging das Schlusslicht aus der Westpfalz mit einer knappen 20:19-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel habe er dann wieder auf eine 3-2-1-Deckung umgestellt, berichtete Koch. Und die war seinen Spielern offenbar sympathischer. Die HSG, bei der Tobias Lerzer, Carsten Wenzel, Julian Pozywio und Max Staats fehlten, zog zeitweise auf vier Tore weg. Dabei profitierte sie auch davon, dass der TuS II in der Abwehr einige Schwächen zeigte. Und auch bei den Offensivaktionen saß jetzt nicht mehr jeder Wurf. „Wir haben dann aber irgendwie den Faden verloren. Am Schluss sind wir selbst schuld, hatten noch die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen“, meinte Koch. Mohamed Subab und Jan Bußer, mit neun Treffern bester Eckbachtaler, vergaben in aussichtsreicher Position. Dazu bemängelte Koch, dass sein Team noch vier Siebenmeter vergab. So spielten sie HSG Eckbachtal: Häuselmann, Hahn, Suchalla - Michael Betz (5/3), Subab (3), Sven Lerzer, Baumann (3), Thomas Betz (2), Schreiber (7), Bayer, Dopp (1), Reibold (3), Suchomelli (2), Bußer (9). |rhp