Bad Dürkheim Linke: Sozialpolitik an vorderster Stelle

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„Diese Wirtschaft tötet.“ Just ein Zitat von Papst Franziskus, das sie als Kritik an der sozialen Ungleichheit interpretieren, hat „Die Linke“ für die Kommunalwahl als Leitsatz. Ihre Positionen sind die rigorosesten. So fordern sie ein Sozialticket für Einkommensschwache, eingeführt vorerst mit ermäßigter Teilhabe am gesamten städtischen Angebot. Die Stadt soll aus der Hartz-IV-Behörde „Arge“ austreten und die Betroffenen selbst versorgen. Für sämtliche kommunalen Tätigkeiten soll ein Mindestlohn von 10 Euro gelten. Im Jugend- und Bildungsbereich plädiert die Partei für Lernmittelfreiheit, zunächst an den Grundschulen, sowie kostenloses Mittagessen in Krippen und Horten. In der Baupolitik seien innerstädtische Brachflächen vor Neubaugebieten zu erschließen. Die B37 für Schwerverkehr sperren, Römerstraße und Stadtplatz in eine autofreie Zone umwandeln, nebst kostenloser Pendelbusse vom Wurstmarktplatz, sind weitere Ziele. Spitzenkandidat Norbert Bender (65) saß einst für die Grünen im Stadtrat, seit 2009 vertritt er dort die Linke. (psp)

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