Bad Dürkheim Kulturmagazin: Afterworkparty mit Rock, Pop und Blues

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Am Freitag, 5. Oktober, veranstaltet der Verein Musik und Kultur (MUK) eine Afterworkparty mit Christopher Wüst um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) in der Musikkneipe Adler. Der Sänger und Gitarrist der „Beat Brothers“ hat sich anlässlich seiner Premiere vor zweieinhalb Jahren richtig ausgetobt. „Der Adler bebte“, so der Verein in seiner Ankündigung. Mit seiner „Christopher Wüst-Band“, in der er Rock, Pop und Blues von den 50ern bis zu den aktuellen Charts spielt, machte er über drei Jahre lang die Weinkeller-Sessions im Von-Busch-Hof in Freinsheim zum Ereignis. Die Sessions hören nun auf. Wüst spielt mit der Hausband, den Friday Night Igels: Peter Stahl, Wolfy Ziegler und Grönemeyer-Drummer Armin Rühl freuen sich auf die neue Saison. Karten gibt’s für 13 Euro unter karten@muk-weisenheim.de, im Musicant in Frankenthal (06233 21777) und bei der Albert Groh GmbH in Weisenheim am Sand (06353 7362). Ermäßigte Karten für Jugendliche sind erhältlich. Die neue Reihe „Movie Classics“ startet am morgigen Sonntag, 30. September, mit dem Kult-Western „Eldorado“ im Neustadter Roxy-Kino. Alle zwei Wochen will Kinobetreiber Michael Kaltenegger in den Wintermonaten – „von Oktober bis Ostern“ – immer sonntags einen bekannten Film präsentieren. Den Auftakt bestreitet der Western „Eldorado“ von Regisseur Howard Hawks mit John Wayne, Robert Mitchum und James Caan aus dem Jahr 1966. Die Geschichte um einen alternden Revolverheld, einen befreundeten Sheriff mit Alkoholproblemen und einem jungen Abenteurer, der den Westen der USA ohne jedwede Kenntnis von Schusswaffen durchstreift, ist ein Klassiker. Neben Duellen mit dem Colt kommt auch der Witz nicht zu kurz. Zu der Reihe bietet das Roxy-Kino nicht nur ein Glas Sekt, sondern auch ein Abonnement an. Weitere Informationen und auch Karten gibt es unter www.roxy.de. Zu einem Klavier-Recital laden die Reiss-Engelhorn-Museen ins Mannheimer Zeughaus, C5, ein. Kai Adomeit spielt am Samstag, 6. Oktober, 17 Uhr, die Sonate E-Dur D 459, die „Moments musicaux“ D 780, das Allegretto c-Moll D 900 und die Sonate c-moll D 958. Erst werden Bilder betrachtet, dann geht es raus in die Stadt zu einem Workshop, bei dem Fotoprint-Girl-Gangs geschnitten und geklebt werden. Was das ist, erfahren die Teilnehmer des „Community College“ der Kunsthalle Mannheim am heutigen Samstag, 15 bis 18 Uhr, das sich mit dem Thema „Self Empowerment“ in Gesellschaft und Kunst beschäftigt. „Wie ist ein selbstbestimmtes Leben möglich?“ lautet diesmal das Motto des neuen Formats im Rahmen des ProgrammPlus der Kunsthalle. Mit Stadtspaziergängen und Mitmachaktionen soll über Themen nachgedacht werden, die für die Stadtgesellschaft Bedeutung haben. Ausgangspunkt ist die Betrachtung der Werke „Einzigartige Formen der Kontinuität im Raum“ (1913) von Umberto Boccioni und „Das Lied aus der Ferne“ (1906) von Ferdinand Hodler. Soziologin Onur Suzan Nobrega gibt einen Überblick über die Ideen feministischer Kunsttheorien und Konzepte wie das „Black Consciousness“-Training. Mit der Straßenbahn fahren die Besucher ins Mannheimer Jugendzentrum Friedrich Dürrzum zum Lady*fest. Das sind Kunst-Veranstaltungen mit dem Ziel, der Unterrepräsentation von Frauen innerhalb der Kulturszene entgegenzutreten. Treffpunkt: Litfaßsäule, Atrium, Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4. Der Rundgang endet im Jugendzentrum Friedrich Dürr, Käthe-Kollwitz-Str. 2-4.

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