Bad Dürkheim Kreis und quer: Stadtwerke senken Abwasserbeitrag

Die Stadtwerke senken den Abwasserbeitrag – und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2014. Die Gebühr pro Kubikmeter wurde jetzt vom Stadtrat von 1,80 auf 1,68 Euro reduziert. Von der guten Finanzausstattung inklusive Rücklagen sollen nun auch die Bürger profitieren. Erhöht werden allerdings die Zusatzgebühr für den Weinbau (von 2,22 auf 2,41 Euro) und für die Grubenentleerung (von 4,60 auf 5,34 Euro (jeweils pro Kubikmeter). Der Wirtschaftsplan des Klärwerks fürs kommende Jahr sieht weitere Umsatzerlöse von 3,27 Millionen Euro vor. An Investitionen sind 743.000 Euro vorgesehen, davon mehr als die Hälfte für den Ausbau der Kaiserslauterer Straße zwischen Dürkheimer Haus und der Zumstein-Kreuzung. Beim Personal wird eine zusätzliche halbe Stelle geschaffen zur Unterstützung des Kläranlagenleiters. „Wir müssen erkennen, dass jetzt doch Verstärkung notwendig ist“, so Bürgermeister Lutz. (psp) Der Kreistag hat in seiner Sitzung am Mittwoch entschieden, einen Kreisseniorenbeirat mit 15 Mitgliedern einzurichten. Eine entsprechende Satzung wurde bei Enthaltung der FDP verabschiedet. Der Beirat soll die Interessen der Senioren gegenüber dem Landkreis vertreten und kann Anregungen und Empfehlungen an Behörden, Verbände und Organisationen geben, die vorrangig die Belange älterer Menschen betreffen. Seine Mitglieder sollen zu Beginn der Wahlzeit das 60. Lebensjahr vollendet haben. FDP-Sprecherin Heidi Langensiepen hielt ein solches Gremium nicht für nötig: Der Kreistag sei angesichts des Alters vieler Mitglieder quasi von selbst ein Seniorenbeirat. Sie regte vielmehr an, an einen U30-Beirat zu denken. (als) Die Stadt Wachenheim erhält für 2014 50.000 Euro Städtebauförderungsmittel aus dem Bund-Länder-Programm „Historische Stadtbereiche – städtebaulicher Denkmalschutz“. Dies hat Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitgeteilt. Die Stadt kann mit den Fördergeldern von Bund und Land städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Historischer Stadtkern“ mitfinanzieren. Wachenheim will sie hauptsächlich für Vorbereitungs- und Flächenneuordnungsmaßnahmen sowie für Bauprojekte einsetzen. (rhp) Die Stadt Wachenheim bleibt auf den Planungskosten für das „Pfortenstück“ sitzen. Dies ergibt sich aus dem Spruch des Oberverwaltungsgerichts.