Bad Dürkheim Kreis und quer: Rewe distanziert sich von Flyern zum Bischofsgarten

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Die Firma Rewe wendet sich drei Tage vor der Kommunalwahl in einer Zeitungsanzeige in unserer heutigen Ausgabe sowie auf Aushängen, die ab heute in der Wachenheimer Filiale plakatiert werden, zum Streitthema „Bischofsgarten“ an die Öffentlichkeit. Darin bezeichnet sie den Standort nach wie vor als ihre erste Wahl. Der bestehenden Markt am Königswingert lasse sich aufgrund der Grundstückssituation nicht zu einem zukunftsfähigen Einkaufsmarkt erweitern. Er soll aber nicht aufgegeben, sondern eventuell in einen Lebensmittel-Discountmarkt umgewandelt werden, in dem auch ein Shop-in-Shop-Konzept (Bäcker, Metzger, Drogerie) enthalten ist. Der Standort Bischofsgarten wird seit Jahren von den Parteien in Stadt- und Verbandsgemeinderat kontrovers diskutiert. Im aktuellen Wahlkampf erhielt die Debatte durch diverse Wahlpropaganda neuen Zündstoff. Darauf nimmt auch Rewe deutlich Bezug: Man sei enttäuscht darüber, dass „bewusst Wähler falsch informiert werden“ und distanziere sich „ausdrücklich vom Inhalt mehrerer in Umlauf gebrachter Flugblätter“. Man habe nach einem Weg gesucht, die Position von Rewe klar und deutlich darzustellen, hieß es auf Nachfrage der RHEINPFALZ bei der Pressestelle der Abteilung Expansion in Wiesloch zu diesem ungewöhnlichen Vorgehen. Rewe wolle sich neu positionieren, bekräftigte deren Gebietsleiter Jürgen Bissinger, der die Situation in Wachenheim nach eigenen Angaben seit über zehn Jahren kennt und verfolgt: Der bestehende Markt sei 30 Jahre alt und von der Technik wie der Anlage her nicht erweiterungsfähig. Zumal sich die Grundstückspreise im Bereich von Wohnbauland bewegten. Die Anzeige sei von dritter Seite weder initiiert, noch unterstützt, so Bissinger. Er räumte auf Nachfrage ein, dass Bürgermeister Bechtel (er und die CDU verfolgen diesen Standort) über die Anzeige informiert sei, jedoch aus reinem Zufall: „Er hat es mitbekommen, weil wir auch im Amtsblatt inserieren wollten“, so Bissinger. Die VG-Verwaltung habe dies aber in Rücksprache mit der Kommunalaufsicht abgelehnt. (psp) Drei Tage vor der Kommunalwahl kommt der Freinsheimer Stadtrat heute zu seiner letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode zusammen: Es geht noch einmal um die Stadtsanierung. Im Zentrum steht die Frage, auf welche Weise die Bürger an der Attraktivierung der historischen Stadtbereiche beteiligt werden sollen. Eigentlich hätte dieses Thema wie berichtet schon in der vorangegangenen Sitzung erledigt werden sollen. Es fehlte jedoch eine schriftliche Beschlussvorlage zur Wahl des favorisierten Abrechnungsverfahrens. Vereinfachtes oder förmliches Verfahren?, heißt die konkrete Fragestellung. Die Stadtverwaltung findet das vereinfachte Verfahren geeigneter, weil es alle an der Maßnahme beteiligten Bürger gleichermaßen mit wiederkehrenden Beiträgen belaste. (als) Unterschenkel und Sprunggelenkt hat sich gestern eine Motorradfahrerin gebrochen – sie war mit der Stoßstange eines Autos kollidiert. Die 45-Jährige war aus Richtung Wurstmarktkreisel nach Leistadt unterwegs, als ein 78-jähriger Golffahrer in Höhe der Einmündung In der Silz in die Straße einbog. Dabei übersah er die Hondafahrerin. Die Frau rutschte quer über die Straße und kam erst kurz vor dem Grünstreifen zum Stillstand. Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Motorrad entstand ein Schaden von etwa 2000, am VW ein Schaden von 1500 Euro. (rhp)

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