Bad Dürkheim Kreis und quer: Mutmaßliche Betrüger mit Stadtwerke-Masche

Die Dürkheimer Stadtwerke wurden gestern von Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass offenbar unseriösen Drückerkolonnen unterwegs waren und für Stromverträge geworben haben. Zum Teil sollen sich die Werber sogar auf betrügerische Art als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgegeben haben. Das Unternehmen warnt vor solchen Machenschaften und empfiehlt, sich bei Haustürbesuchen immer den Mitarbeiterausweis zeigen zu lassen – und auf keinen Fall eine Unterschriften zu leisten. (rhp) Am Dürkheimer Bruchhübel ist nach Mitteilung der zuständigen Behörde SGD Süd die Sanierung der sogenannten Fahnenspitze abgeschlossen. Damit wäre die Ausbreitung von Schadstoffen aus einer der Altlastdeponien der BASF am Feuerberg, dem „Feld 3“ (wir berichteten mehrfach) zunächst gestoppt. Über den aktuellen Stand der Arbeiten und Maßnahmen geben Auftraggeber BASF und Aufsichtsbehörde SGD an einem weiteren Infoabend am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr im Dürkheimer Haus Auskunft. Dabei werden auch die Ergebnisse der jüngsten Baugrunduntersuchung unter Feld 3 vorgestellt. Dort soll im nächsten Schritt die „Quelle“ der Kontaminierungen saniert werden, indem der Deponiekörper mit einer Dichtwand eingekapselt werden soll. (psp) Rund drei Promille Alkohol im Blut hatte laut Polizei eine 36-jährige Autofahrerin, die gestern gegen 7.40 Uhr einen Verkehrsunfall verursachte. Die Frau hatte mit ihrem Renault im Triftweg mehrere Autos überholt, die hinter einer Linksabbiegerin warten mussten. Just, als dies der 22-jährigen Skoda-Fahrerin möglich war, prallte ihr die Überholerin in die Wagenseite – es entstand Sachschaden von rund 3000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten bei der Renault-Fahrerin eine „Fahne“ fest, der Atemalkoholtest ergab den erstaunlichen Wert. (rhp) Die Dürkheimer Feuerwehr war am Dienstagabend mit zwei Fahrzeugen und acht Mann im Einsatz, um das Rote Kreuz im Grethener Röhrich beim Krankentransport einer schweren Person zu unterstützen. (rhp) Ab morgen wird in den Abendstunden zwischen 19 und 6 Uhr die Kreisstraße K 16 zwischen Wachenheim und Rotsteig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund ist laut Kreisverwaltung wie in den vergangenen Jahren der Schutz der Kröten, die in den nächsten Tagen ihre Laichwanderungen beginnen. Autofahrer, die auf der K 16 zwischen 19 und 6 Uhr fahren wollen, werden durch ein Schild auf die Maßnahme hingewiesen. Vorwegweiser stehen bereits an der Abzweigung von der Weinstraße und an der B 39 im Lambrechter Tal. Die Sperrung bleibt, bis die Kröten ihre Wanderung abgeschlossen haben: Voraussichtlich Ende April, sie könnte aber auch früher enden. Vor mehr als zehn Jahren hatten Untersuchungen zwischen Lindenberg und Wachenheim eines der bedeutendsten Amphibienvorkommen von Rheinland-Pfalz festgestellt. Grasfrösche, Feuersalamander und Erdkröten beginnen nach Auskunft des Naturschutzreferats ihre Wanderungen in den ersten milden Nächten und bei hoher Luftfeuchtigkeit. Kritisch für die Amphibien sind die Abend- und frühen Morgenstunden. Die Dürkheimer Polizei will die nächtliche Sperrung kontrollieren. (rhp)