Bad Dürkheim Kreis und quer: Junge Union gegen allgemeine Dienstpflicht

Der Kreisverband der Jungen Union (JU) spricht sich gegen eine allgemeine Dienstpflicht für junge Menschen aus. Diese war von CDU-Politikern ins Gespräch gebracht worden und wird unter anderem vom JU-Bundesvorsitzenden Paul Ziemiak befürwortet. Die Probleme im Sozialsektor, vor allem in der Pflege, ließen sich durch eine Dienstpflicht aber nicht lösen, sondern verschärften sich noch. Durch die Zuführung Hunderttausender kostenloser Arbeitskräfte durch eine allgemeine Dienstpflicht würde der Druck auf die Branche, ihre Arbeitsbedingungen anzupassen, nicht steigen, sondern sinken, findet die JU. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Max Heckmüller (Bad Dürkheim): „Wir klagen über einen massiven Fachkräftemangel. Warum sollte man einen jungen Menschen, der direkt einen Ausbildungsplatz gefunden hat, jetzt ein Jahr davon abhalten, einen qualifizierten Beruf zu erlernen und auszuüben?“ Kreisvorsitzender Nico Halkenhäuser (Altleiningen) macht sich für eine Verbesserung der vorhandenen Möglichkeiten stark, etwa des Bundesfreiwilligendienstes. Ein 56-jähriger Tourist aus Amsterdam vertraute wohl zu sehr auf die Nähe der St-Jakob-Kirche, als er seinen Rücksack unbeaufsichtigt ließ: Laut Polizei stellte der Mann sein Fahrrad am Donnerstag gegen 11 Uhr in einer Grünanlage in Nähe der Kirche kurz ab, um sich die Gegend anzusehen. Als er zurückkam, stellte er nach Polizeiangaben fest, dass aus der Lenkertasche seines Fahrrads die schwarze Ledergeldbörse gestohlen worden war. Nun vermisst der Niederländer etwa 180 Euro sowie zwei Kreditkarten. Ein 26-jähriger Dürkheimer, der seinen Skoda am Donnerstag um 18 Uhr der Straße Im Nonnengarten geparkt hatte, entdeckte am Freitagmorgen, dass der Deckel der Mittelkonsole herausgebrochen war. Aus dem Handschuhfach waren eine schwarze Handyhalterung sowie ein Ladekabel entwendet worden. Der Schaden beträgt circa 250 Euro. Zeugen sollen sich bei der Polizei melden, Telefon 06322 9630, E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de. Am Samstag, 2.20 Uhr, fiel einer Polizeistreife in der Mannheimer Straße eine Autofahrerin durch unsichere Fahrweise auf. Als sie an der Ecke Mannheimer Straße/Gutleutstraße die rote Ampel ignorierte, kontrollierten die Beamten die 35-Jährige. Ein Alkoholtest ergab 1,44 Promille. Der Führerschein ist weg.