Bad Dürkheim Kreis und Quer: Bruchhübel: Bauarbeiten an Betonwand beendet
Die Dichtwand um die BASF-Alt-Deponie Bruchhübel ist nach eineinhalb Jahren Bauzeit fertig, erste Abräumarbeiten auf der Baustelle auf dem Feuerberg haben begonnen. Das hat die BASF-Pressestelle gestern auf Anfrage bestätigt. Der 120 Tonnen schwere Seilbagger mit Schlitzwandgreifer hat damit seine Arbeit beendet. Das Gerät hat in zehn Bauabschnitten einen bis zu 30 Meter tiefen Graben ausgehoben. Eine 80 Zentimeter dicke Betonschlitzwand sichert künftig auf einer Länge von 560 Metern das 1,7 Hektar große Areal nach außen ab. Damit soll ein Austritt von Schadstoffen ins Grundwasser dauerhaft verhindert werden. Abgebaut wurden gestern auch bereits die ersten Silos, in denen Bentonit als Stützflüssigkeit der Schlitzwand gelagert wurde. Ganz beendet ist das 12-Millionen-Euro-Projekt der BASF damit aber noch nicht. Denn die Arbeiten auf der Oberfläche der Deponie gehen noch weiter. So muss das Gelände noch angeglichen und begrünt werden. Dies werde sich noch mindestens bis Herbst hinziehen, so die BASF. Wegen der guten Erfahrungen aus dem Vorjahr soll der Aufzug am Wurstmarkt-Eröffnungstag auch 2018 wieder über den Festplatz führen. Die offizielle Eröffnung findet am Gradierbau statt. „Das waren sehr schöne Bilder, die wir letztes Jahr rausgegeben haben“, sagte Wirtschaftsförderer Marcus Brill im Wurstmarktausschuss. Die Zugstrecke wird im Vergleich zum Vorjahr leicht verändert: Die Teilnehmer stellen sich in der Kurgartenstraße zwischen Ludwigsplatz und Post auf. Dadurch wird eine zusätzliche Straßensperrung vermieden und auch die Rhein-Haardtbahn kann wie gewohnt fahren. „Wir sparen uns ein Stück Strecke, an dem ohnehin nur wenige Zuschauer standen“, erklärte Brill. Technisch nachgerüstet werden soll bei der Ausstattung für die Eröffnung vor dem Gradierbau. Außerdem soll die Bühne höher gebaut werden als im vergangenen Jahr.