Wachenheim Kindergarten „Waldameisen“: Viel mehr Platz im neuen Domizil

Jetzt stehen zwei Bauwagen im Poppental unterhalb des Schützenhauses.
Jetzt stehen zwei Bauwagen im Poppental unterhalb des Schützenhauses.

Nicht nur die sechsjährige Enna war begeistert: Dem Waldkindergarten „Waldameisen“ im Poppental ist am Dienstag ein neuer Bauwagen übergeben worden.

„Der Wagen ist toll und in meiner Lieblingsfarbe grün“, freute sich die sechsjährige Enna über den neuen Wagen. Und auch Bertrand Le Guillou, Leiter des Waldkindergartens, der 2003 gegründet wurde, war die Freude ins Gesicht geschrieben. Zusammen mit Erzieherin Katharina Oehmichen, Mitarbeitern der „Waldameisen“ und den Kindern stimmte er nach seinen Dankesworten einige Lieder auf der Gitarre zur Begrüßung an.

Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) erinnerte daran, dass der Bauwagen als Geschenk zum 20-jährigen Bestehen der „Waldameisen“ 2023 gedacht sei und nun endlich übergeben werden könne. Dabei hob er hervor, dass die für die Anschaffung des Wagens in den Haushalt eingestellten Mittel in Höhe von 35.000 Euro am Ende deutlich unterschritten wurden. Dem Beigeordneten der Stadt, Manfred Bühler (FDP), sei es nach zähen Verhandlungen mit dem Lieferanten, der Firma Knauss Raumsysteme GmbH aus Bächingen in Bayern, gelungen, den Wagen für 25.000 Euro zu beschaffen. Er sorgte auch dafür, dass das neue Domizil mit einem Fingerklemmschutz, einem FI-Schalter, einer Kindergartentreppe, vier zusätzlichen Schiebefenstern und einem PVC-Boden ausgestattet wurde.

Die „Waldameisen“ erstürmen ihren neuen Bauwagen.
Die »Waldameisen« erstürmen ihren neuen Bauwagen.

Nachdem Bechtel das Band an der Treppe durchschnitten hatte, gab es für die Kinder kein Halten mehr. Jubelnd erstürmten sie ihren neuen Bauwagen und machten es sich sogleich auf den Sitzbänken bequem. „Jetzt haben wir viel mehr Platz als früher“, bemerkte die sechsjährige Hannah. Der gleichaltrigen Viola gefielen die Fenster und die große Treppe. Bauhofleiter Christian Klug, der den Wagen mit Mitarbeitern an seinem Standort unterhalb des Schützenhauses fachmännisch aufgestellt hatte, versicherte, dass der alte Wagen von 2006 stehen bleibt und von der Gruppe als Lager benutzt werden könne.

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