Bad Dürkheim Kein Konzert ohne ein Werk von Bach

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Kein Konzert ohne ein Werk von Johann Sebastian Bach: Bei den Internationalen Orgeltagen in Bad Dürkheim wird bei allen Terminen ein Stück des Meisters erklingen. Die Konzertreihe des Protestantischen Kirchenbezirks Bad Dürkheim-Grünstadt startet am 30. Mai. Alle Konzerte finden jeweils dienstags um 20.30 Uhr statt.

Mit Jean-Luc Salique eröffnet ein renommierter französischer Organist den Konzertzyklus, unter anderem mit selten gehörten Fantasien von Moritz Brosig. Roman Perucki wird neben polnischen Preziosen auch englische Pracht mit Elgars „Pomp and Circumstance“ zu Gehör bringen. Paul Rosoman aus Neuseeland, der schon mehrmals in der Schlosskirche zu Gast war, spielt ein internationales Programm mit Werken von in der Region selten gehörten Komponisten: Bossi, der vom Comer See stammt und als einer der wenigen italienischen Romantiker gilt, dem englischen Symphoniker Parry und Jan Zwart, einem der zentralen Figuren der niederländischen Orgelmusik Anfang des 20. Jahrhunderts. Martin Riccabona, der 2015 „Young Echo-Organist of the Year“ wurde, spielt neben Werken von Bach und Schumann die drei Tonstücke von Niels Willem Gade, der mit Edvard Grieg befreundet war. Der Orgelsommer endet mit dem Konzert des neuen Bezirkskantors Johannes Fiedler mit einem der dramatischsten Stücke der Orgelliteratur: Die Orgelsonate von Julius Reubke, der einer der begabtesten Schüler Liszts war und schon mit 24 Jahren an Typhus starb, ist dem 94. Psalm zugrunde gelegt, der zwischen Rache und Tragik schwankt. Info Am ersten Abend kann der „Festival-Pass“ erworben werden, der zum Besuch aller Konzerte der Orgeltage berechtigt und übertragbar ist. Jeweils ab 19.45 Uhr lädt der Freundeskreis für die Kirchenmusik Bad Dürkheim zu einem Glas Secco zur Einstimmung ein. Die Konzertreihe wird sowohl durch den Freundeskreis als auch durch die Sparkasse Rhein-Haardt unterstützt. Weitere Informationen unter www.kirchenmusik-bad-duerkheim.de.

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