Bad Dürkheim Kaufmann hat Sorgen

Bad Dürkheim. Am letzten Spieltag vor der Winterpause ist SV 1911 Bad Dürkheim bei SV Geinsheim II zugange (Sonntag, 12.30 Uhr). Die „Zweite“ von Rot-Weiss Seebach spielt zuhause gegen TuS Maikammer (Sonntag, 12.30 Uhr). TuS Wachenheim bestreitet ein Derby bei TV Ruppertsberg . FV Freinsheim II ist bei TSV Grünstadt zu Gast (beide Sonntag, 14.30 Uhr).
Auf dem Papier sind die Gäste vom SV 1911 Bad Dürkheim II als Tabellenfünfter der Favorit der Partie, zumal man auch das Hinspiel mehr als deutlich mit 7:3 gewonnen hat. Trotzdem hat SVD II-Trainer Sven Böhler vor der Partie „etwas Bauchweh.“ Geinsheim II (Elfter/22 Punkte) hat momentan einen Lauf. Böhler muss auf Torjäger Markus Henel verzichten, er stand in der Vorrundenbegegnung für vier der Dürkheimer Treffer. Und dann ist es auch noch wahrscheinlich, dass Personal von der „Zweiten“ in der Dürkheimer „Ersten“ gebraucht wird und da beide Teams auswärts spielen, ist ein Einsatz in beiden Mannschaften unmöglich. Rot-Weiss Seebach II (20 Punkte) hat in seinem letzten Punktespiel für dieses Jahr seinen hinteren Tabellennachbarn TuS Maikammer (15 Punkte) zu Gast. Das Hinspiel gewann Seebach II mit 2:0, es war der zweite Saisonsieg. Über die Aufstellung kann Betreuer Stefan Brodhag wegen der unter der Woche abwesenden Studenten wenig Genaues sagen, außer dass Patrick Molle fehlen wird. Ein bitterer Ausfall für die Seebacher, da Molle in den letzten Spielen eine tragende Säule in der Abwehr war. Zu einem Nachbarschaftsderby tritt TuS Wachenheim beim TV Ruppertsberg an. Die Gäste haben mit ihren 14 Zählern jeden Punkt dringend nötig, die Gastgeber orientieren sich mit ihrem vierten Platz eher Richtung Tabellenspitze. Für den Wachenheimer Spielleiter Marco Rode geht aber in einem Derby „immer was.“ Im Hinspiel war man, laut Rode, trotz 3:4-Niederlage die bessere Mannschaft war. Dass man bei Wachenheim mit den Mittelfeldspielern Tim Kraft und Bernd Frey sowie Torhüter Kai Mahler drei gravierende Ausfälle verkraften muss, macht die Sache aber nicht gerade einfacher. Möglicherweise bekommt man gerade einmal elf Mann zusammen. In solchen Situationen rückt eine Elf auch schon mal zusammen, ein Effekt, auf den Rode in Ruppertsberg setzt. In seinem vorletzten Punktespiel vor der Winterpause ist FV Freinsheim II (14 Punkte) bei seinem hinteren Tabellennachbarn TSV Grünstadt (13 Punkte) zugange. Die Hausherren haben in jüngerer Zeit mit zwei Siegen einen Lauf bewiesen. Freinsheim II hat dagegen ganz andere Sorgen. Der letzte Punktgewinn stammt von Ende Oktober, die personelle Situation ist laut Trainer Holger Kaufmann auch wieder nicht rosig und das wird bis zur Winterpause so bleiben. (mkö)