Bad Dürkheim K1 wird auf sechs Meter verbreitert

Derzeit ist die K1 voll gesperrt. Grund ist der Bau des Teilstücks, das in die neue B271 einmünden wird.
Derzeit ist die K1 voll gesperrt. Grund ist der Bau des Teilstücks, das in die neue B271 einmünden wird.

Frühestens im kommenden Jahr wird die Kreisstraße 1, die bis zu ihrer Sperrung vor einigen Wochen Weisenheim am Berg mit Kirchheim verband, ausgebaut. Betroffen sind die Gemarkungen von Bobenheim und Weisenheim am Berg. Die Gemeinderäte beider Orte stimmten am Mittwoch in getrennten Sitzungen der Planung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) grundsätzlich zu.

Die Kreisstraße, die künftig nicht mehr bis nach Kirchheim führen, sondern mit einer Auffahrt zur neuen B 271 enden wird, befindet sich in einem „bemerkenswert schlechten Zustand“ stellte Bernd Piechottka klar, der das mit der Ausbauplanung beauftragte Rockenhausener Ingenieurbüro vertrat. Auf einer Länge von zwei Kilometern zwischen der Weisenheimer Ortsrandstraße und der B 271 neu soll die K1 von rund vier auf sechs Meter verbreitert werden. Meist kann auf den vorhandenen Bestand aufgebaut werden, nur einige kürzere Strecken müssen von Grund auf neu ausgebaut werden. Anders als derzeit seien Begegnungen von zwei Pkw künftig problemlos, die zweier Lastwagen bei verminderter Geschwindigkeit möglich, versprach Piechottka. Geschwindigkeitsbegrenzungen und entsprechende Hinweisschilder wünschen sich die Gemeinden auch an der Stelle, wo der touristische Radweg zwischen Dackenheim und Bobenheim am Berg die K 1 kreuzt. Alle Wirtschaftswege, so kündigte Piechottka an, würden an gleicher Stelle wieder angeschlossen. Änderungen durch die derzeit in dem Bereich laufende Flurbereinigung – so wird beispielsweise der von Bobenheim kommende Dackenheimer Weg ein Stück nach Westen verlegt – haben die Straßenplaner allerdings bislang nicht berücksichtigt. Die im Weisenheimer Rat vertretenen Winzer fordern deshalb einen Abgleich beider Planungen. Weil sie schon jetzt unmittelbar am Straßenrand stünden, teils in den Asphalt hinein wucherten, kündigte Planer Piechottka das Aus für die 15 Straßenbäume an. Nach ihrem Ausbau werde die K 1 zwar nicht mit einem Neubau vergleichbar sein und voraussichtlich auch nicht ganz so lange halten. Piechottka prognostiziert aber eine „wesentliche Verbesserung gegenüber dem jetzigen Zustand“ und, dass man „die nächsten 20 Jahre keine Probleme“ mit der K 1 haben werde. Nachdem die Räte am Mittwoch zugestimmt haben, soll mit der Detailplanung und mit den Ausschreibungen der Arbeiten in diesem Jahr und voraussichtlich frühestens im Frühjahr kommenden Jahres mit dem Ausbau begonnen werden. Die Kosten trägt der Kreis. Sie sollen laut einer früheren Pressemitteilung rund 500.000 Euro betragen. Die Sperrung der K1 soll laut LBM bis zur Jahresmitte andauern. Grund der Sperrung ist der Bau der neuen Einmündung der K 1 an die B 271 neu von Weisenheim kommend. Die Kreisstraße K 1 zwischen der B 271 neu und dem Ortseingang von Kirchheim wird zu einem Wirtschaftsweg zurückgebaut.

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