Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HSG Eckbachtal will kurzfristige Torflauten minimieren

 Für Jochen Schloß (in gelb, Nr. 9) und die HSG geht es in Dansenberg um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenverbleib.
Für Jochen Schloß (in gelb, Nr. 9) und die HSG geht es in Dansenberg um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenverbleib.

Für Oberligist HSG Eckbachtal ist es im Abstiegskampf an der Zeit endlich zu punkten. Ins Gastspiel bei der TuS Kaiserslautern-Dansenberg gehen die Gekkos aber erneut mit Verletzungsproblemen. Die für Samstag geplante Partie der Eckbachtaler Reserve in der Pfalzliga wurde dagegen kurzfristig verlegt.

Noch bleiben den Gekkos im Kampf um den Klassenerhalt einige Spiele, um wichtige Zähler für den anvisierten Klassenerhalt zu sichern, womöglich wäre die HSG Eckbachtal gar Nutznießer beim Abstieg der ersten Garnitur der Gastgeber. Doch dies alles blendet Trainer Thorsten Koch mit Recht aus. Der TuS KL-Dansenberg II scheint immer besser in Form zu kommen, zuletzt überraschten sie mit einem Unentschieden gegen die eigentlich favorisierte Mannschaft der SG Zweibrücken.

Nicht nur zuletzt, bereits nahezu über die gesamte Saison bewiesen die Gekkos durchaus Qualitäten für die Oberliga, doch die vielen, schmerzhaften Ausfälle kosteten nicht wenige Zähler, die zum Klassenerhalt beitragen sollten. So gilt es für die Koch-Sieben. Es muss angefangen werden zu punkten, um den Abstieg noch vermeiden. Hierfür sollen die kurzfristigen Flauten im Angriff deutlich reduziert werden. Ein Abstieg wäre auch in Anbetracht der Tatsache, dass die zweite Garnitur, die eine Klasse tiefer angesiedelt ist, ebenfalls absteigen müsste.

Anpfiff der Partie in Kaiserslautern ist am Sonntag, 18 Uhr in der Layenberger Sporthalle, KL-Dansenberg. Allein der Name der Heimspielstätte der Gastgeber lässt darauf schließen, dass bei den Hausherren der Etat um einiges höher liegt als bei den Eckbachtaler Gekkos. Trainer Thorsten Koch möchte sich hiervon allerdings nicht ablenken lassen, vielmehr versucht er bis zum Sonntag wieder am Kader zu basteln. Zwar scheint Jochen Schloss wieder voll einsatzfähig, doch am vergangenen Spieltag fehlte es noch an der Durchschlagskraft im Wurf, was sicher auch der fehlenden Wettkampfpraxis geschuldet war. Eric Diehl verletzte sich am letzten Spieltag ohne Fremdeinwirkung, Gabriel Rampp fehlt ebenfalls wegen einer Schulterverletzung. Georg Ebel hat weiterhin Rückenprobleme und Carsten Wenzel kämpft weiterhin mit seiner Leistenverletzung. Timo Kluzik, der eine starke Wiederkehr nach seiner Krankheit zeigte, fällt urlaubsbedingt aus. Erfreulich aus Sicht des Übungsleiters, dass Laurenz Pabst wieder voll mittrainieren konnte, Maximilian Schreiber musste das Dienstagstraining abbrechen, sein Einsatz ist weiterhin fraglich.

„Beide Außenpostionen sind aktuell noch vakant, am Kreis zeigten Sven Dopp und Fabian Qaundt gute Leistungen, sie werden diese Rolle wohl noch etwas beibehalten“, sagt der Übungsleiter, „Wir werden bis zum Wochenende einiges basteln müssen, doch dies ist für uns ja nicht mehr neu. Wir kämpfen schon nahezu die komplette Runde mit Ausfällen, das schmerzt schon. Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf, doch einmal alle zusammen für ein Spiel stellen zu können.“ Koch und seine Mannschaft schielten lange Zeit immer wieder in Richtung Dansenberg, rechneten sie sich doch auch aufgrund der guten Leistungen trotz der 21:24-Heimniederlage etwas aus gegen die Drittligareserve. Einzig Ben Kölsch, der regelmäßig in der dritten Liga zum Einsatz kommt, bekamen sie nicht in den Griff, Koch glaubt,dass Kölsch auch am Sonntag zum Einsatz kommt. Er ist auf der Mitteposition der Dreh- und Angelpunkt bei den Dansenbergern. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass Koch nicht weiß, wie sein Kader am Sonntag aussehen wird, scheinen Prognosen kaum möglich. Unter der Woche wurde zudem Co-Trainer Mohamed Subab an der Schulter operiert, Ob er bereits die Fahrt in die Westpfalz mitmacht, bleibt offen. Die Aufgaben des Trainers gleichen aktuell einem Improvisationstheater. Mit 14:24 Zählern belegen die Gastgeber aus Kaiserslautern, die sich anschicken. die Klasse zu halten, Rang zwölf in der Tabelle, genau diesen Platz würden die Eckbachtaler Gekkos zum Saisonende gerne einnehmen, scheint dieser Tabellenplatz doch das rettende Ufer in Sachen Klassenerhalt darzustellen. Mit 4:34 Punkten wird es allerdings Zeit zu punkten.

Spiel der zweiten Mannschaft verlegt

Eigentlich hätte die Partie der zweiten Mannschaft der HSG Eckbachtal in der Pfalzliga am Samstag, 18 Uhr in der Sporthalle Freinsheim angepfiffen werden sollen. Die Begegnung mit der HSG Landau/Land wurde aber auf Wunsch der Gäste kurzfristig verschoben. Neuer Termin ist Sonntag, der 24. März.

Die Verlegung dürfte HSG-Trainer Peter Baumann in die Karten gespielt haben, In seiner Mannschaft ging in dieser Woche eine Grippewelle um. Baumann, den es auch selbst erwischte, war sich zwar sicher, dass er gegen Landau über eine spielfähige Mannschaft hätte verfügen können, deren Zusammensetzung war aber bis zuletzt offen.

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