Bad Dürkheim RHEINPFALZ Plus Artikel Hockey: DHC-Herren zurück in der Erfolgsspur

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Symbolfoto: dpa

Mit einem 12:9-Sieg beim TV Alzey sind die Herren des Dürkheimer HC in der Zweiten Hockey-Regionalliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Zwei Partien stehen noch zwischen der Mannschaft von Trainer Andreas Schanninger und der Meisterschaft.Gegen die Rheinhessen, die „komplett defensiv mit einem Fünfer-Würfel hintendrin standen“, wie es Schanninger beschreibt, kam der DHC eigentlich gut in die Partie, ging in der zweiten Minute durch Lasse Nehrdich in Führung. „In der Folge waren wir im Kreis bei einigen Chancen zu eigensinnig und verschnörkelt“, kommentiert Schanninger.

Alzey glich aus und erzielte auch das 2:1. Zwei Treffer von Jens Paul nach Ecken (15., 17.) drehten das Ergebnis wieder, ehe Alzey erneut der Ausgleich gelang (19.). Die defensive Grundhaltung des TVA sorgte laut Schanninger dafür, „dass wir nicht in unseren Rhythmus kamen, wir hatten keinen Raum, bekamen kein Tempo ins Spiel“. Der DHC-Coach attestiert dem Gegner: „Die standen souverän.“ Durch Tore von Marius Behret (21.), erneut Paul nach einer Ecke (26.) und Torben Förster (27.) gingen die Dürkheimer dann aber doch mit einem 6:3-Vorsprung in die Halbzeit.

Eckenabwehr bei DHC schwächer als sonst

„Ich habe in der Pause eingefordert, dass wir cool mit der Führung umgehen, Alzey kommen lassen und kontern. Aber wir waren zu ungeduldig, haben zu viele einfache Fehler gemacht“, beschreibt Schanninger. Aus dem 6:3 machte Alzey ein 9:9, „das war erst mal ein Nackenschlag für uns“, berichtet der DHC-Coach. Die drei Tore für die Kurstädter hatten Behret (33.), Richard Neu (39.) und Nehrdich (44.) erzielt. Dürkheim verlor den Zugriff, agierte nervös, spielte Chancen nicht sauber aus. Und: „Bei der Eckenabwehr, einer unserer Stärken, waren wir schlechter als sonst“, erkannte Schanninger. Die Unparteiischen sprachen den Gastgebern vier Ecken zu, alle landeten im Kasten von DHC-Keeper Alexander Riedle, der nicht seinen besten Tag hatte. „Das gestehe ich ihm aber auch mal zu, er hat viele gute Spiele gemacht“, betont Schanninger.

Nach dem 9:9 (49.) ging ein Ruck durch die Mannschaft und ab der 55. Minute „haben wir unsere Nerven in den Griff gekriegt und den Sieg erzwungen“, lobt Schanninger eine „tolle Reaktion“ seines Teams, das sich in die Partie zurückgekämpft habe. Nehrdich verwandelte zwei Siebenmeter zum 10:9 und 11:9 (55., 56.). Zwei Minuten später sorgte Behret für den 12:9-Endstand.

Noch zwei Spieltage stehen aus

Seiner Mannschaft sei der Ausfall von Julius Nehrdich anzumerken, „das haben wir gerade in der Defensive noch nicht im Griff“, weiß Schanninger, woran es in den kommenden Tagen zu arbeiten gilt. „Jetzt geht es in die heiße Phase der Saison. Es ist gut, dass wir vorgelegt und uns keine Blöße gegeben haben. Die drei Punkte waren wichtig.“

Der DHC führt mit eben jenen drei Punkten Vorsprung vorm 1. Hanauer THC die Tabelle an. Hanau hatte einen Doppelspieltag und sechs Punkte gesammelt, ist den Dürkheimern damit näher auf die Pelle gerückt. Zwei Spiele stehen für beide Teams noch aus. Holt der DHC gegen die TSG Vorwärts Frankfurt und den SC Safo Frankfurt vier Punkte, darf sicher die Meisterschaft gefeiert werden.

So spielten sie

Dürkheimer HC: Alexander Riedle, Jonas Pacyna - Richard Neu, Sebastian Dörr, Lasse Nehrdich, Leon Franken, Torben Förster, Marius Behret, Jens Paul, Niklas Walther, Lasse Sturm, Dominik Mehrain.

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