Wachenheim Hilfe im Notfall: Wachenheim setzt auf weitere Defibrillatoren

Potenzielle Lebensretter: Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) werden zur Ersten Hilfe bei einem plötzlichen Herzstillst
Potenzielle Lebensretter: Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) werden zur Ersten Hilfe bei einem plötzlichen Herzstillstand verwendet.

Im Notfall können sie Leben retten – aber wo gibt es sie? In Wachenheim soll eine Liste entstehen, wo Defibrillatoren vorhanden sind. Die Stadt will zwei Geräte anschaffen.

Einer der neuen Defibrillatoren soll im Feuerwehrhaus, der andere im Foyer des Rathauses installiert werden. Das beschloss der Stadtrat am Dienstag. Die CDU hatte die Anschaffung von Defibrillatoren beantragt. Erst kürzlich habe es beim Kräutermarkt einen medizinischen Notfall gegeben, bei dem dank der Anwesenheit von medizinischen Fachkräften sehr schnell Hilfe geleistet werden konnte, berichtete Andreas Volz. Wenn bei einem Notfall keine medizinischen Fachkräfte vor Ort seien, seien Defibrillatoren, die jeder bedienen könne, eine wertvolle Hilfe.

Hinweisschilder zu Standorten angeregt

Laut Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) kostet ein Defibrillator etwa 6000 Euro. Man war sich einig, dass zwei Geräte angeschafft werden und diese möglichst durch Spenden gezahlt werden sollen. Manfred Bühler (FDP) kündigte eine Spende von den Vespafreunden Wachenheim an, deren Vorsitzender er ist. Die Vespafreunde würden für den 7. September ein Treffen mit einer Ausfahrt planen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Korb regte an, Hinweisschilder zu den Standorten der Defibrillatoren anzubringen. Auf Vorschlag von Arnold Nagel (FWG) soll eine Liste erstellt werden, wo in Wachenheim Defibrillatoren vorhanden sind. Als bekannte Standort wurden das Schwimmbad und die Sektkellerei genannt. FWG-Fraktionsvorsitzende Dorothea Geibel forderte, dass auf der Wachtenburg ein Defibrillator installiert werden soll.

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