Kommentar Größere Reichweite
Monatlich gültige Papiertickets, eine Chipkarte, die bis Ende Juli gilt, Briefe von Verkehrsunternehmen, die eine Rückgabe der Maxx-Tickets anmahnen, und Briefe eines anderen Unternehmens, in denen davon kein Sterbenswörtchen zu lesen ist: Die Regelungen rund um die Einführung das Deutschlandtickets als Ersatz für die bislang gültigen Maxx-Tickets sind alles andere als eindeutig.
Auch die Tatsache, dass das monatlich kündbare Deutschlandticket vom Kreis nur bis Ende Juli und dann wieder ab Schuljahresbeginn im September gezahlt wird, dürfte bei vielen Eltern und Schülern im Ferienmonat August für Verdruss sorgen. Nichtsdestotrotz spart der Kreis mit der Umstellung auf das Deutschlandticket bares Geld. Und Schüler, die aufgrund ihrer Reichweite zur Schule in den Genuss eines vom Kreis finanzierten Tickets kommen, können bei vielen Freizeit- und Urlaubsfahrten nun ohne Studium der Fahrkartentabellen und zusätzliche Kosten bundesweit Busse und Bahnen des öffentlichen Regional- und Nahverkehrs nutzen.
Nächster schulfreier Ferienmonat erst 2026
Leer gehen weiterhin Schüler aus, die zu nah an der Schule wohnen. Da dürfte es für diejenigen mit Deutschlandticket zu verschmerzen sein, dass es im August kein finanziertes Ticket gibt. Und der nächste schulfreie Sommerferienmonat kommt auch erst wieder 2026. Vielleicht gibt es bis dahin eine Ferienübergangslösung vom Kreis – sowie ein Angebot für alle jene, die bislang leer ausgehen.
