Bad Dürkheim Gelassene Frühaufsteher

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„Wir haben gar kein RHEINPFALZ-Abo.“ Toller Einstieg von Nadine Kessler! Wir haben ihr und ihrem Mann Thomas Weber aber verziehen. Schließlich haben die beiden einen guten Grund. „Ich fahre jeden Morgen schon um halb vier in die BASF. Da wäre die Zeitung noch gar nicht im Briefkasten“, erklärt Weber. Da hat er wohl recht, denn selbst unsere digitale Ausgabe steht „erst“ ab 4 Uhr zum Downloaden bereit. Freilich: Was sie an Info braucht, holt sich die „Anilinerin“ bei ihren Eltern, seit über 45 Jahren treue Abonnenten. Kessler und Weber sind vor 15 Jahren nach Hardenburg gezogen und fühlen sich rundum wohl. Der Lkw-Verkehr? „Ach was, man gewöhnt sich dran.“ Ihnen gefällt vor allem, dass der Ort mittlerweile „Multikulti“ sei. „Wir haben hier thailändische, griechische und italienische Nachbarn. Das finde ich schön.“ Einzig, dass ihr schwarzer Labradorrüde am Isenachweiher nicht mehr ins Wasser darf, seit dort ein Hangabbruch auf Hunde zurückgeführt wurde, kann Kessler nicht nachvollziehen. Wo sie doch immer wieder auch Menschen im Weiher sieht. Übrigens: Auch wenn er „erst“ gegen halb vier anfängt, wenn die Zeitung angeliefert ist, erhält RHEINPFALZ-Träger Gerhard Bialas von unseren Lesern bei der Sommerredaktion viel Lob. Immer pünktlich, zuverlässig und die Zeitung bis an die Tür. Was die wenigsten wissen: Der 58-Jährige wird chauffiert und assistiert von seiner Mutter, stolze 82 Jahre alt. Aber happy: „Seit ich Zeitungen trage“, meinte Maria Bialas gestern lachend, „habe ich kein Malheur mehr mit den Füßen ...“ (xgr/psp)

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