Bad Dürkheim Fußball: Zwei Baustellen bei Freinheim II

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Symbolfoto: dpa

Der FV Freinsheim II tritt in der Fußball-B-Klasse Rhein-Pfalz Nord schon am Freitag, 19.30 Uhr, bei Aufstiegsanwärter TSV Eppstein an. Ebenfalls am Freitag, 19.15 Uhr, hat der SV Weisenheim II beim TSV Bockenheim eine hohe Hürde zu nehmen.

„Es tut sehr weh, auf diese Art und Weise zu verlieren“, spielt der Freinsheimer Spielertrainer Kevin Bappert auf die äußerst unglückliche 3:4-Niederlage gegen Dirmstein an. Der Coach hat zwei Baustellen ausgemacht. Einmal die Chancenverwertung. „Gut ist, dass wir die Möglichkeiten kreieren, aber es ist unglaublich, wie viele wir davon vergeben“, sagt Bappert.

Zweite Schwäche: Zahlreiche individuelle Fehler, die zu Gegentoren führen, was auch daran liege, dass in der Abwehr oft das Personal gewechselt werden müsse. „Wir sind in einem Lernprozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Aufzusteigen ist sowieso keine Thema gewesen, denn die B-Klasse ist genau richtig für uns“, verdeutlicht der Coach.

In Eppstein wird den Freinsheimern Bappert wegen einer Prellung am Oberschenkel ebenso fehlen wie Kapitän Michael Gandert, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Möglicherweise helfen wieder Akteure aus dem Kader der Ersten Mannschaft aus. So wie zuletzt Terry Amankwaa, der Spielpraxis und mit zwei Toren Selbstvertrauen gesammelt hat.

Hilfe aus der Ersten Mannschaft für SVW II?

Auf Unterstützung aus dem A-Klasse-Team hofft auch Stefan Böhnlein, der Spielführer des SVW II. „Vielleicht können Spieler wie Marcel Baumann oder Maximilian Stahl, die in der ,Ersten’ ausgeholfen haben, wieder bei uns spielen“, hofft der 27-jährige Böhnlein, der kürzlich Vater einer Tochter wurde.

Mut macht ihm und seinen Mitstreitern die erste Halbzeit der Partie gegen Bobenheim-Roxheim II. „Da waren wir spielbestimmend, haben aber nach der Pause die Geduld verloren“, erläutert der Kapitän. Er selbst hat in Bockenheim keine guten Erfahrungen gemacht und bislang noch nie dort gewonnen. Mit dem TSV beginnt die Abstiegszone, der derzeit sechs Mannschaften angehören. Wie stark die Bockenheimer sind, belegt die knappe 1:2-Niederlage zuletzt bei Tabellenführer TSV Ebertsheim. „Trotzdem dürfen wir dort nicht verlieren, auch damit der Kontakt zu den vor uns liegenden Mannschaften nicht abreißt“, weiß Böhnlein. Druck lässt sich nicht leugnen.

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