Bad Dürkheim Fußball: Freinsheim rettet Punkt in letzter Minute

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Symbolfoto: dpa

Mit einem späten Tor hat in der Fußball-B-Klasse Rhein-Pfalz Nord der FV Freinsheim II einen Punkt gerettet. Der SV Weisenheim II unterlag 1:6 und hat sich am Tabellenende festgesetzt.

TSV EppsteinFV Freinsheim II 4:4. „Wir waren in der ersten Halbzeit die deutlich stärkere Mannschaft, haben früh attackiert und viel Druck gemacht“, sagte Freinsheims Spielertrainer Kevin Bappert. Ausdruck der Bemühungen waren die Tore von Joshua Eberle (14.) und Patrick Kaufmann (27.). Aus dem Nichts verkürzte der TSV, der eine Unkonzentriertheit in der Abwehr und einen Patzer von FV-Torwart Philipp Weilbrenner nutzte (36.). Kurz vor der Pause erzielte Konrad Berndl das 3:1. Kurz nach Wiederanpfiff war Tim Schroer unaufmerksam, wurde überspielt – es hieß 2:3 (50.). Nach drei Aluminiumtreffern der Gäste drehte Eppstein mit zwei Toren die Partie (63., 72.). „Nach Wechseln und einer Systemänderung haben wir gedrängt und in der letzten Minute noch das 4:4 erzielt“, erklärte Bappert. Schroer nutzte einen Fehler des Eppsteiner Torhüters. „Wir spielen super Fußball, vergeben unzählige Chancen und bekommen unnötige Tore wegen individueller Fehler“, haderte Bappert.

TSV Bockenheim – SV Weisenheim II 6:1. Zu Beginn der Partie waren die Gäste auf Ordnung bedacht und ließen die Bockenheimer das Spiel gestalten. Der TSV erarbeitete sich viele Chancen. Weisenheim verteidigte mit Mann und Maus, jedoch ohne Aggressivität. Mit einem abgefälschten Freistoß gingen die Gastgeber in Führung (16.), die Marco Zambito ebenfalls per Freistoß egalisierte (20.). Danach herrschte Unordnung beim SVW. Ballstafetten und Engagement zeigten nur die Bockenheimer. Ausdruck dessen war der Doppelschlag zum 3:1 (26., 29.). Bezeichnend war erneut die mangelnde Chancenverwertung. „Obwohl Trainer Jens Espenschied dies in den Mittelpunkt der Übungseinheiten stellte, scheitert es an der Umsetzung“, sagte Kapitän Stefan Böhnlein und schloss sich in die Kritik mit ein. Nach einem klasse Pass von Sebastian Barth vergab der Verteidiger die größte Chance, weil er abspielen wollte, statt zu schießen (41.). Nach der Halbzeit spielte nur der TSV und legte drei Tore nach (57., 70., 90.). Eine kurze gute Phase des SVW war zu wenig. „Wir sind in der Krise und laufen unserer Form hinterher“, konstatierte Böhnlein.

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