Freinsheim
Fremde Länder, großartige Natur – die „Fototage“ laden wieder in den Von-Busch-Hof
„Trotz der Startschwierigkeiten mit Corona haben sich die Fototage etabliert“, blickt Organisator André Straub ein wenig stolz zurück. 2020 fand – damals noch im Februar kurz vor dem ersten Lockdown – die Premiere im Freinsheimer Von-Busch-Hof statt. Die Besucherzahlen seien danach trotz der pandemiebedingten Widrigkeiten kontinuierlich gestiegen. Mit 400 rechnet er nun bei der 5. Auflage, die von 15. bis 17. November wiederum mit dem Von-Busch-Hof als zentralem Veranstaltungsort über die Bühne geht. Sogar jemand aus Salzburg habe sich angemeldet.
Beim Programm hat sich inzwischen so etwas wie ein festes Schema entwickelt: Es gibt am Freitag und Samstag insgesamt drei Multivisionsshows und drei von Profis geleitete Kursangebote. Hinzu kommt eine Fotoausstellung, die dann auch noch am Sonntag von 14–17 Uhr zu sehen ist. Sie bietet diesmal ausschließlich großformatige Abzüge der vier Gastreferenten und ist gratis zu besichtigen. Für die Shows und die Workshops wird Eintritt erhoben.
Die Fototage stoßen nach Südostasien vor
Nachdem im vergangenen Jahr der Orient im Zentrum der Bildvorträge stand, rücken die 5. Fototage nun auf dem asiatischen Kontinent noch etwas weiter nach Osten vor – bis nach Indien, Thailand und Indonesien. Bei den Referenten kann Straub auf den Pool der Gesellschaft für Bild und Vortrag (GBV) zurückgreifen, die sich als Berufsverband der Referenten von Multivisionsvorträgen versteht. „Das ist die Crème de la Crème auf dem Gebiet in Deutschland“, unterstreicht der Freinsheimer.
Am Freitag, 15. November, 20 Uhr, nimmt dabei zunächst Thorge Berger mit auf eine Reise ins „Magische Indien“ (Eintritt: 11 Euro), wo unter anderem Varanasi, die über 3000 Jahre alte, heiligste Stadt der Hindus am Ganges, das Taj Mahal, das Ganesha-Fest in Mumbai, aber auch die Slums von Kalkutta Stationen sind. Der Reisefotograf aus Köln war bereits 2023 mit einem Iran-Vortrag im Von-Busch-Hof zu erleben. Diesmal leitet er auch noch einen der Workshops und vermittelt gleichfalls am Freitag ab 15 Uhr, wie man mit Fotos Geschichten erzählt (Gebühr: 39 Euro).
Das Beste aus seinen Bildern herauskitzeln
Erstmals bei den Fototagen zu Gast sind dagegen Dirk und Aneta Bleyer aus Berlin sowie ihr Kollege Steffen Hoppe aus Offenbach. Die Bleyers, die auch regelmäßig für „National Geographic“ fotografieren, entführen am Samstag, 16. November, um 17 Uhr nach „Thailand – Perle Südostasiens“, Hoppe erschließt ab 19.30 Uhr „Indonesiens Inselwelten“. Alle drei haben die Länder, die sie sich vorgenommen haben, schon unzählige Male bereist und lassen in ihren Vorträgen deshalb kaum eine interessante Ecke aus (Tagesticket für beide Vorträge: 16 Euro).
Dirk Bleyer ist zudem ebenfalls als Kursleiter mit von der Partie und gibt am Samstag ab 11 Uhr anhand vieler Bildbeispiele Tipps zum Umgang mit Lichtstimmungen (49 Euro). Einen weiteren Workshop am Samstag um 13 Uhr leitet André Straub selbst. Der 51-Jährige, von Haus aus ITler, der 2020 mit dem Unternehmen „Heimatlichter“ in Freinsheim die Fotografie endgültig zum Beruf machte, erklärt, wie man mit dem Programm Adobe Lightroom das Beste aus seinen Bildern herauskitzelt (19 Euro).
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Das komplette Programm und Infos zu Tickets und Anmeldung finden sich im Netz unter www.fototage-freinsheim.de.
Es gibt auch verschiedene Kombi-Tickets.