Wachenheim FC Bächel: Stolz auf die Eigengewächse
Sitzungspräsidentin Petra Heberlein und ihre Bühnenmannschaft waren bei der Prunksitzung des Wachenheimer FC Bächel ein gut eingespieltes Team. Zehn von 16 abendlichen Programmpunkten bestritten Eigengewächse aus dem Gardetanz- und Showtanzsektor – von den Minis bis zu den Erwachsenen.
Klassische Mariechentänze samt akrobatischer Einlagen brachten Emilia Knauer, Laila Bayer und Amy Labenski sehr selbstbewusst auf die Bühne, wobei die teilweise vorhandenen Zahnlücken ihr junges Alter verrieten. Ihnen in nichts nach standen ihre älteren Kolleginnen Linda-Chacon-Rodriguez, Zoe Labenski und Valerie Merdian. Was sie zeigten, war noch etwas akrobatischer.
Den Saal im Griff hatte Jutta Hinterberger als Kättl Feierdaach. Auch die „Dubbeglas-Brieder“ Willi Brausch und Olli Herrmann nahmen das Publikum mühelos mit. Marcus Beisel, alias Céline Bouvier, „Mannheims Miststück Nummer eins“, war für die Travestieshow zuständig.
Nach der Pause brachten die „Odama Katzbachgugga“ mit ihrer schrägen und vor allem lauten Guggemusik die Ohren des Publikums zum Glühen. Bächel-Eigengewächs Silvia Hoffmann wollte, so wie Trude Herr, keine Schokolade, sondern einen Mann. Bächel-Schautanzgruppen hatten am späteren Abend Konjunktur. Die Jugendschautanzgruppe, die Junioren, die Ü15, die Schnadder Schnegge oder das Männerballett boten Unterhaltsames fürs Auge. Beim Männerballett war noch etwas Selbstironie dabei. Ein ganzes Heer von Trainerinnen, alles junge Frauen, kümmern sich um den Tanznachwuchs des FC Bächel.
Ellerstadts Bürgermeisterin Elke Stachowiak (FWG) mit Mann und VG-Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) mit Frau waren schon bei der Rathausstürmung dazu verdonnert worden, in der Pause Kleinigkeiten zu verkaufen. Sie sammelten damit um die 900 Euro für den Verein.