Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Förderkreis Wachtenburg: Pläne fürs Jubiläum

Rund um die Wachtenburg gibt es immer viel Arbeit. Der Förderkreis hat damit auch im Jubiläumsjahr alle Hände voll zu tun.
Rund um die Wachtenburg gibt es immer viel Arbeit. Der Förderkreis hat damit auch im Jubiläumsjahr alle Hände voll zu tun.

Wer 40 Jahre alt wird, hat Grund zu feiern. So auch der Förderkreis zur Erhaltung der Ruine Wachtenburg, der auf seiner Mitgliederversammlung nicht nur über die vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtete, sondern auch einen Ausblick auf 2024 gab. So soll es neben dem Festakt zum Jubiläum einen Fotowettbewerb geben.

Der Förderkreis zur Erhaltung der Ruine Wachtenburg wird in diesem Jahr 40 Jahre alt und er wächst weiter und gedeiht. Er hat 1098 Mitglieder und ist 2023 erneut um 47 Mitglieder gewachsen. Bei der Mitgliederversammlung war der Nebenraum der Gaststätte Luginsland bis auf den letzten Platz besetzt. Auf der Wachtenburg haben im vergangenen Jahr engagierte Helfer wieder 3450 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Der Verein bekam knapp 23.00 Euro Spenden.

„Die Helfer haben sich in vielfältiger Weise fachlich kompetent eingebracht, sonst säßen wir nicht hier und könnten über unsere Erfolge berichten“, bedankte sich der seit einem Jahr amtierende Vorsitzende Willy Bohl. Dem städtischen Bauhof sei in dieser Hinsicht ebenfalls Dank geschuldet, bekundete er. Bei archäologischen Grabungen wurde das Fundament des Bergfriedes freigelegt und dabei fand man Ofenkacheln aus dem 13. Jahrhundert. Die Mauern an der Treppe oberhalb und am Aufgang der Burgschänke sowie die Mauer vor der Bühne wurden erneuert. Die geplanten Kosten von 297.000 Euro sollen wie gewohnt zwischen Verein, Stadt und Denkmalpflege aufgeteilt werden, so Bohl in seinem Rechenschaftsbericht. Im Sommer sollen die Abschlussrechnungen vorliegen.

Die Burgschänke wurde zwischen November und Februar grundlegend renoviert. Dabei wurden Küche und Gastraum total entkernt und der Eingang der Schänke etwas nach rechts verlegt. Das Ehepaar Walber, seit Anfang 2022 Pächter der Burgschänke, erklärte sich zu einem langfristigen Engagement bereit und Markus Walber selbst hat als gelernter Installateur eine große Eigenleistung bei der Renovierung erbracht.

Jede Menge Arbeitsstunden flossen wieder in die Pflege des Burggeländes und die darin enthaltenen Fußwege sowie in die Veranstaltungen auf der Burg. Im Vorstand wurde ein neuer Ausschuss etabliert, der sich um Social Media, das Erarbeiten von QR-Codes für Infos an noch auszuwählenden Stellen und um einen moderneren Internetauftritt des Förderkreises kümmert.

Für dieses Jahr steht die Beantragung einer postalischen Adresse für die Burg an, um beispielsweise Rettungsdienste besser bei der Zufahrt unterstützen zu können. Außerdem ist ein Fahrradabstellplatz mit Ladesäule für E-Bikes geplant. Ende April kommen Mitarbeiter der Firma Abbvie, um den Verein in seiner ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen. Bohl hofft, dass der Bauhof bald den unsicheren Bereich des Weges von der Schlossgasse bis zum Aufgang des inneren Treppenweges ausbessert. Für das Museum will man neue Tischvitrinen anschaffen.

Fotowettbewerb zum Vierzigsten

Zum 40. Geburtstag des Fördervereins soll ein Fotowettbewerb ausgelobt werden. Die zwölf Gewinnerbilder zum Thema Wachtenburg werden als Kalender für 2025 herausgegeben. Der Jubiläumsfestakt findet am Gründungstag, 28. November, im Marmorsaal der Sektkellerei Schloss Wachenheim statt. Am 5. April wird Dieter Weilacher, Ehrenvorsitzender des Fördervereins, zum Ehrenbürger der Stadt Wachenheim ernannt. Für 25 Jahre Vereinstreue wurden geehrt: Franz Vetter, Wolfgang Erbe, Margot und Jürgen Bohl, Ingrid und Harald Kloss, Elke und Werner Köhler, Heidi und Wolfgang Köpp, Melissa Schneider, Sandra Köpp.

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