Bad Dürkheim Ein Zeichen für den Aufstieg

Patrick Wetzler ist zum TuS Friedelsheim zurückgekehrt.
Patrick Wetzler ist zum TuS Friedelsheim zurückgekehrt.

«WACHENHEIM.» In der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Nord zählt der TuS Wachenheim zu den Aufstiegsaspiranten. Die Mannschaft startet am Sonntag, 12.15 Uhr, mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenneunten FG 08 Mutterstadt II in die Rückserie. Mit einem Sieg könnten die Wachenheimer ein Zeichen setzen.

Mutterstadt hat eine solide Mannschaft, gegen die wir uns schon oft schwer getan haben. Außerdem ist es das erste Spiel nach der langen Pause, da sind immer Unwägbarkeiten zu erwarten“, ist TuS-Trainer Michael Acker vorsichtig. Vielleicht auch deswegen, weil mit Simon Schubert (erkrankt) und Tim Peter (Urlaub) zwei wichtige Akteure fehlen. „Ich weiß noch nicht, wie ich das löse“, überlegt der Coach, der die Doppelsechs mit Mirco Rau und Daniel Kunz ungern auseinanderreißen würde. Dafür können die Wachenheimer auf Student Vincent Anton zurückgreifen, und auch der zuletzt angeschlagene Andreas Schröck hat das Lauftraining wieder aufgenommen. Die Mutterstadter waren zu Saisonbeginn in den Startlöchern hängengeblieben und musste bis zum siebten Spieltag auf den ersten Sieg wartet. Danach entfernte sich die FG aus der Abstiegszone. Ein Garant für den Aufschwung ist die Heimstärke – zuletzt gab es zu Hause fünf Siege in Folge. Das sollte den Wachenheimer Warnung genug sein. Der TuS Friedelsheim wird nach einer guten Vorrunde im ersten Spiel des Jahres 2019 beim FSV Schifferstadt II (Sonntag, 12.45 Uhr) auf Herz und Nieren geprüft. Obwohl die Teams Tabellennachbarn sind, haben sie ganz unterschiedliche Zielsetzungen. Der TuS fühlt sich in seiner Rolle als Hecht im Karpfenteich und ohne Aufstiegsambitionen wohl. Der FSV hingegen, der noch ein Nachholspiel austragen kann, strebt nach Höherem. „Vielleicht können wir für eine Überraschung sorgen“, sagt Friedelsheims Spielertrainer Tobias Bartnik. Trotz nicht berauschender Vorbereitung ist sein Optimismus nachvollziehbar, denn das Team dürfte stärker sein als in der Hinserie. Die beiden Abgänge Ersin Birangör (SV 1911 Bad Dürkheim) und Biagio Tarantino (TuS Altrip) seien zwar menschlich ein Verlust, sportlich aber zu ersetzen. „Der Konkurrenzkampf ist größer geworden“, freut sich Bartnik. Rückkehrer Patrick Wetzler (BSC Oppau) und Sascha Rossel (FSV Oggersheim) gelten als potenzielle Stammkräfte. Rossel könnte mit Marco Bartnik die Doppelspitze im 4-4-2-System bilden. Ebenfalls am Sonntag, 12.45 Uhr, ist Rot-Weiss Seebach II im Meisterwasental Gastgeber der SG Limburgerhof. „Die Vorbereitung war durchwachsen und wir wissen nicht, welche Leistung wir abrufen können. Aber das dürfte der SGL genauso gehen“, vermutet Seebachs Betreuer Stefan Brodhag. Er rechnet damit, dass der mit Wachenheim punktgleiche Aufstiegskandidat das Spiel bestimmen wird. „Wir wollen mal abwarten, wie der Gegner die Partie angeht und haben hoffentlich eine Antwort darauf“, sagt Brodhag. Hoffnung macht, dass die Rot-Weissen im Hinspiel in Limburgerhof trotz der 1:3-Niederlage eine ihrer besten Vorstellungen abgeliefert habe. Der Einsatz von Henrik Liew und Nikolas Wieland ist fraglich.

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