Bad Dürkheim
E-Mobilität: Weitere Ladesäule am Therme-Eingang
Die Stadtwerke hatten die acht Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten für E-Autos schrittweise errichtet. Wegen EU-Vorgaben werden diese mittlerweile von der Pfalzlader GmbH betrieben, einer gemeinsamen Gesellschaft mit den Stadtwerken Wachenheim und Deidesheim.
Doch zwei Ladesäulen fallen laut Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt (CDU), zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, bei der Nutzung ab: die Ladesäule auf dem Parkplatz des Pfalzmuseums unterhalb der katholischen Kirche in Grethen sowie die Ladesäule im Bruch in der Nähe des Lidl-Markts. Die Auslastung auf dem Wurstmarktplatz sehe dagegen gut aus, erklärte Bauamtsleiter Steffen Wietschorke im Bau- und Entwicklungsausschuss. Daher sollen auf dem Gelände zwei weitere Ladesäulen platziert werden: Eine soll vor dem Jugend- und Kinderbüro (JuKib) aufgebaut werden, wo bereits zwei Säulen stehen. In der Nähe des Eingangs zur Therme vor der Trafostation soll die zweite Ladesäule installiert werden. Dort gibt es dann vier statt wie bislang zwei Ladepunkte.
Hinzu kommt ein neuer Standort in der Innenstadt: Auf dem Parkplatz am Busbahnhof wird eine Ladesäule aufgebaut. Dadurch entfallen dort zwei Parkplätze für Verbrennerautos. „Ich halte die Versetzung der Ladesäule am Pfalzmuseum-Parkplatz für den falschen Ansatz“, sagte Manfred Rings (CDU). Die Nutzung dort werde mit einer weiteren Zunahme der E-Mobilität ansteigen.
„Laufen Markt hinterher“
Dass unter den dann neun Ladesäulen der Pfalzlader GmbH in Bad Dürkheim keine Schnelllademöglichkeit ist, kritisierten Armin Ulonska und Korinna Dormann (Grüne). Petra Dick-Walther (FDP) schloss sich dem an: „Wir laufen da einem Markt hinterher.“ Bauernschmitt begründete den Verzicht mit den hohen Kosten einer solchen Station und damit verbundenen wirtschaftlichen Gründen. Das Thema wird laut der stellvertretenden Bauamtsleiterin Petra Müller im Klimabeirat diskutiert.